Panorama

Milka-Verfahren in Bremen: Streit um Schokoladenverpackung

Das Landgericht Bremen verhandelt über Vorwürfe gegen Milka wegen irreführender Verpackungen.

23. April 2026, 16:02 Uhr 1 Min. Lesezeit 7 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Am Landgericht Bremen wird aktuell ein Verfahren verhandelt, das sich mit der Verpackung der neuen Milka-Schokoladentafeln befasst. Verbraucherschützer haben Klage eingereicht, da die Tafeln weniger wiegen, jedoch fast unverändert aussehen. Dies könne Verbraucher täuschen, die meinen, mehr Schokolade zu erhalten als tatsächlich in der Verpackung enthalten ist.

Das Gericht zeigt Verständnis für die Argumente der Kläger, die bemängeln, dass der Verpackungsaufwand den Eindruck einer größeren Menge erwecken könnte. Der verantwortliche Lebensmittelkonzern Mondelez, zu dem Milka gehört, bestreitet die Vorwürfe jedoch und betont, dass die Verpackung den gesetzlichen Richtlinien entspreche.

Der Ausgang des Verfahrens könnte weitreichende Folgen für die Verpackungspraxis in der Lebensmittelindustrie haben. Verbraucherzentralen verfolgen den Fall aufmerksam, da er ein Beispiel für mögliche Täuschungen im Handel sein könnte.

Originalquelle

STERN.de

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