MARUM-Forschung entdeckt molekularen Wasserstoff im Norwegischen Meer
Wissenschaftler des MARUM-Instituts untersuchen hohen Wasserstoffgehalt in Tiefseequellen.
Wissenschaftler des MARUM-Instituts untersuchen hohen Wasserstoffgehalt in Tiefseequellen.
Die jüngste Forschung des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen hat hohe Konzentrationen von molekularem Wasserstoff in den hydrothermalen Quellen des Norwegischen Meeres aufgedeckt. Ein Tauchgang mit einem ferngesteuerten Unterwasserfahrzeug (ROV) brachte diese bemerkenswerten Ergebnisse ans Licht.
Unter der Leitung von Alexander Diehl und seinem Team wurden die Proben von einer sogenannten 'blubbernden' Unterwasserrückenstruktur entnommen. Diese Entdeckung könnte bedeutende Auswirkungen auf das Verständnis hydrothermaler Systeme und ihrer chemischen Zusammensetzung haben.
Die Forschungsergebnisse, die auf der Plattform Bluesky geteilt wurden, heben die Bedeutung der Entdeckung hervor, da molekularer Wasserstoff eine zentrale Rolle in chemischen Reaktionen in der Tiefsee spielt. Solche Reaktionen sind entscheidend für das Verständnis der Energieflüsse und der Ökosysteme in hydrothermalen Umgebungen.
Jeffrey Seewald vom Woods Hole Oceanographic Institution kommentierte die Forschungsergebnisse als 'wegweisend' und betonte die Bedeutung dieser Entdeckung für zukünftige Studien.