Marine plant mehr Platz – Bremerhaven rückt weiter in den Fokus
Die Marine bereitet an mehreren Küstenstandorten Erweiterungen vor. Welche Vorhaben in Bremerhaven hinzukommen, ist bislang offen.
Die Deutsche Marine benötigt zusätzliche Flächen für Schiffe, Personal und technische Ausrüstung. Entlang der deutschen Küste laufen deshalb Planungen für Bauprojekte und Investitionen. Neben Wilhelmshaven, Kiel und Rostock steht dabei auch Bremerhaven im Fokus.
Welche konkreten Vorhaben die Marine in Bremerhaven umsetzen will, geht aus den bislang vorliegenden Angaben nicht hervor. Offen sind sowohl der genaue Flächenbedarf als auch mögliche Kosten und Zeitpläne. Auch zur Verteilung der Investitionen auf die einzelnen Küstenstandorte liegen keine näheren Informationen vor.
Hafen wird ausgebaut
Unabhängig davon gibt es für Bremerhaven bereits umfangreiche Pläne als militärischen Logistikstandort. Der Bund will rund 1,35 Milliarden Euro investieren, um den Hafen für Transporte der NATO auszubauen. Mehr als 40 Einzelmaßnahmen sollen bis 2031 umgesetzt werden.
Vorgesehen sind unter anderem neue Schwerlastflächen und Brücken sowie Arbeiten an Hafenbecken. Außerdem sollen Straßen- und Bahnverbindungen verbessert werden. Ziel ist es, Personal und schweres militärisches Gerät verbündeter Staaten über Bremerhaven weitertransportieren zu können.
Abstimmung mit Hafenakteuren
Das Bundesverteidigungsministerium, die Stadt Bremerhaven und der Logistikkonzern BLG hatten zuvor eine Absichtserklärung zur Entwicklung eines militärischen Drehkreuzes unterzeichnet. Ob und wie die aktuellen Erweiterungsüberlegungen der Marine mit diesem Vorhaben verbunden werden, ist noch nicht konkretisiert.
Damit zeichnet sich für Bremerhaven eine wachsende militärische Bedeutung ab. Belastbare Angaben zu zusätzlichen Marinebauten oder neuen Stationierungen am Standort stehen jedoch weiterhin aus.
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