Lürssen verweist auf Rekorde und Technik im Yachtbau
Die Lürssen-Werft stellt in einem Überblick technische Entwicklungen und bekannte Großyachten aus ihrer Unternehmensgeschichte heraus.
Die Lürssen-Werft hebt in einem Unternehmensüberblick mehrere Rekorde und technische Entwicklungen aus ihrem Yacht- und Schiffbau hervor. Dazu zählen die 180 Meter lange Azzam, die nach Angaben der Werft längste Yacht der Welt, sowie die 156 Meter lange Dilbar. Sie gilt laut Lürssen mit 15.917 Bruttotonnen als größte Motoryacht nach Bruttoraumzahl.
Auch historische Schnellboote spielen in der Darstellung eine Rolle. Ein Boot der Werft erreichte demnach auf der Weser 68,2 Kilometer pro Stunde, entsprechend etwa 37 Knoten. Den Rekord soll Gert Lürßen selbst gefahren haben.
Antriebe im Fokus
Die Werft verweist auf verschiedene Antriebskonzepte. Ein erstes Versuchsboot wurde mit einem Voith-Schneider-Propeller gebaut. Bei der 90 Meter langen Ice kam ein Pod-Antrieb zum Einsatz, der nach Darstellung der Werft die Manövrierfähigkeit verbessern sowie Lärm und Kraftstoffverbrauch senken soll.
Bei weiteren Schiffen standen demnach Geräusch- und Vibrationsminderung im Mittelpunkt. Die 93 Meter lange Eos erhielt ein aktives Lagerungssystem für Motoren. Auf der 155 Meter langen Al Said wird Prozesswärme aus den Motoren zur Entsalzung von Meerwasser und damit zur Trinkwassergewinnung genutzt.
Tradition seit 1875
Lürssen datiert die Unternehmensgründung auf das Jahr 1875 und beschreibt sich als Familienunternehmen. Nach eigenen Angaben entstanden seitdem mehr als 13.000 Boote und Schiffe. Die Werft unterhält sechs Anlagen für Bau und Wartung. Der Überblick enthält keine Angaben zu neuen Aufträgen, aktuellen Bauprojekten oder wirtschaftlichen Entwicklungen.
Originalquelle
lurssen.com (recherchiert)Kommentare
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