Love-Scamming kostet Seniorin im Landkreis Rotenburg viel Geld
Eine Seniorin verlor durch eine vorgetäuschte Online-Beziehung einen niedrigen fünfstelligen Betrag. In Rotenburg fiel zudem ein gestohlener E-Scooter bei einer Kontrolle auf.
Eine Seniorin aus dem Landkreis Rotenburg ist nach Polizeiangaben durch Love-Scamming um einen niedrigen fünfstelligen Betrag betrogen worden. Unbekannte sollen ihr über einen Messenger-Dienst eine Liebesbeziehung vorgetäuscht und sie im Verlauf dieses Jahres wiederholt zu Geldüberweisungen bewegt haben.
Love-Scamming bezeichnet Betrugsmaschen, bei denen Täterinnen oder Täter online emotionale Bindung aufbauen, um anschließend finanzielle Hilfe zu verlangen. Die Polizei rät, Internetbekanntschaften kein Geld oder Gutscheine zu schicken, wenn kein persönliches Vertrauensverhältnis besteht.
Misstrauen bei Geldforderungen
Besonders vorsichtig sollten Betroffene werden, wenn eine Online-Bekanntschaft nach einiger Zeit finanzielle Unterstützung fordert. Die Polizei empfiehlt, in solchen Fällen Angehörige oder andere Vertrauenspersonen einzubeziehen und bei Zweifeln Unterstützung bei der Polizei zu suchen.
E-Scooter als Diebesgut erkannt
In Rotenburg kontrollierten Polizeibeamte am Montagmittag einen 38-Jährigen auf einem E-Scooter. An dem Fahrzeug war eine gefälschte Versicherungsplakette angebracht. Diese sollte nach Einschätzung der Beamten offenbar einen bestehenden Versicherungsschutz vortäuschen.
Über die Fahrzeug-Identifizierungsnummer, kurz FIN, stellten die Einsatzkräfte zudem fest, dass der Roller als gestohlen registriert war. Der E-Scooter war bereits im Dezember 2025 in der Großen Straße in Rotenburg entwendet worden. Gegen den 38-Jährigen leitete die Polizei Strafverfahren ein.
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Polizei RotenburgKommentare
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