„look in“ prägt jetzt die Fassade des Zentrums für Kunst
Die Bremer Künstlerin Marina Schulze hat die 400 Quadratmeter große Fassade am Zentrum für Kunst im Tabakquartier gestaltet.
Am Zentrum für Kunst im Bremer Tabakquartier ist am Freitag das Fassadenkunstwerk „look in“ eingeweiht worden. Die Bremer Künstlerin Marina Schulze gestaltete eine rund 400 Quadratmeter große Fläche des Gebäudes.
Der Entwurf war im Frühjahr 2026 in einem zweistufigen Juryverfahren ausgewählt worden. Nach Angaben der Senatspressestelle lagen dafür 30 Bewerbungen vor.
Industriegeschichte als Motiv
Schulzes Gestaltung nimmt Bezug auf die frühere Nutzung des Areals als Tabakfabrik. Ausgangspunkt sind Zigarettenpapierhülsen, die in starker Vergrößerung und aus der Draufsicht als kreisförmige Elemente erscheinen. Je nach Standort sollen die Formen räumlich unterschiedlich wirken: Sie öffnen scheinbar den Blick in die Tiefe oder treten optisch aus der Wand hervor.
Die Jury hob zudem die Farbgestaltung hervor. Licht- und Schattenverläufe greifen demnach die Umgebung des Innenhofs auf. Das ornamentale Muster soll einen Kontrast zur geradlinigen Industriearchitektur bilden und die heutige Nutzung des früheren Produktionsstandorts als Kunstort sichtbar machen.
Arbeiten bei wechselhaftem Wetter
Umgesetzt wurde das Werk im Juni und Juli. Dabei erschwerten nach Angaben der Künstlerin und der Pressestelle starke Regenfälle, Wind und Hitze die Arbeiten. Schulze realisierte die Fassade gemeinsam mit ihrem Team. Mit der Einweihung beginnt zugleich die vierte Spielzeit des Zentrums für Kunst.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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