Klimaschutz am Kleingewässer: Führung durch den Park links der Weser
Eine kostenlose Exkursion zeigt am 10. Oktober, wie fünf renaturierte Kleingewässer dem Klima und der Artenvielfalt helfen sollen.
Bei einem kostenlosen Spaziergang durch den Park links der Weser können Interessierte erfahren, wie renaturierte Gewässer zum natürlichen Klimaschutz beitragen. Die zweistündige Exkursion beginnt am Samstag, 10. Oktober 2026, um 10 Uhr. Eine Anmeldung ist bis zum 8. Oktober erforderlich.
Fünf Gewässer erneuert
Im Mittelpunkt stehen fünf Kleingewässer, die seit 2024 in einen naturnäheren Zustand versetzt wurden. Die Arbeiten sind Teil eines bis 2028 laufenden Projekts. Nach Angaben des Umweltressorts wurden dabei invasive Pflanzenarten zurückgedrängt und Lebensräume für heimische Tiere und Pflanzen erhalten.
Rund um die Gewässer entstand zudem ein Naturerlebnisbereich. Dazu gehören ein Rundweg, Klettermöglichkeiten für Kinder, eine Informationstafel und Angebote zur Umweltbildung. Das gesamte Projekt hat ein Volumen von 1,1 Millionen Euro und wird über das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz des Bundes finanziert.
Erfolge und Grenzen
Während des Rundgangs erläutern Fachleute die bereits umgesetzten Maßnahmen. Dabei sollen sowohl sichtbare Fortschritte als auch Grenzen der Renaturierung zur Sprache kommen. Weitere Themen sind die Bedeutung naturnaher Landschaften und von Schutzgebieten für den Klimaschutz.
Natürlicher Klimaschutz soll Ökosysteme so stärken, dass sie Treibhausgase besser binden und widerstandsfähiger gegen veränderte klimatische Bedingungen werden. Zugleich können solche Maßnahmen die Artenvielfalt fördern.
Anmeldung bis 8. Oktober
Treffpunkt ist das Vereinsheim im Park links der Weser am Hohenhorster Weg. Die Veranstaltung dauert von 10 bis 12 Uhr und richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger. Anmeldungen nimmt das Regionalbüro Natürlicher Klimaschutz per E-Mail unter ank@umwelt.bremen.de entgegen. Die Führung ist Teil eines bundesweiten Aktionstags zum natürlichen Klimaschutz.
Schauplatz
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Senatspressestelle BremenKommentare
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