Kita in Wolfsburg teilweise eingestürzt – keine Opfer gefunden
Nach dem Teileinsturz einer Kindertagesstätte in Wolfsburg haben Einsatzkräfte die Suche beendet. Die Polizei vermutet eine Gasexplosion.
Nach dem teilweisen Einsturz einer Kindertagesstätte in Wolfsburg haben Einsatzkräfte keine Menschen unter den Trümmern gefunden. Die Suche wurde noch am Sonntagabend beendet. Nach Angaben einer Polizeisprecherin gingen die Helfer nicht davon aus, dass es Opfer gibt.
Am Sonntagmorgen hatten Anwohner einen lauten Knall gehört und mehrere Notrufe abgesetzt. Die alarmierten Kräfte fanden ein weitgehend zerstörtes Gebäude vor. Etwa ein Drittel der Kindertagesstätte war eingestürzt.
Gasexplosion vermutet
Die Polizei geht bislang davon aus, dass eine Gasexplosion den Einsturz ausgelöst hat. Weshalb es zu der mutmaßlichen Explosion kam, war zunächst nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an.
Auch die stehen gebliebenen Gebäudeteile können derzeit nicht genutzt werden. Sie gelten als stark einsturzgefährdet. Der entstandene Sachschaden wird auf einen hohen sechsstelligen Betrag geschätzt.
Betreuung vorerst unmöglich
Auf dem Gelände können bis auf Weiteres keine Kinder betreut werden. Wie viele Familien davon betroffen sind und ob Ersatzplätze bereitgestellt werden, blieb zunächst offen.
Träger der Einrichtung ist nach Angaben der Stadt der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen. Weitere Angaben zum künftigen Betrieb der Kindertagesstätte lagen zunächst nicht vor.
Originalquelle
Nordsee-ZeitungKommentare
Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.