Kampagne im Bremer Viertel nimmt Zigarettenkippen ins Visier
Mit gemeinsamen Sammelaktionen, Taschenaschenbechern und betreuten Kippenfängern soll das Bremer Viertel sauberer werden.
Eine neue Kampagne im Bremer Viertel soll Anwohner, Beschäftigte und weitere Interessierte für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem öffentlichen Raum gewinnen. Unter dem Namen „Das Viertel – Miteinander“ sind mehrere Aktionen gegen achtlos weggeworfene Zigarettenkippen geplant.
Entwickelt wurde die Initiative nach Angaben der Organisatoren in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Alexa Rasch von „Good is Bremen“. Unterstützt wird das Projekt von den Beiräten Mitte und Östliche Vorstadt.
Auftakt am Ulrichsplatz
Als erste praktische Aktion war für den 1. November ein sogenanntes Kippen-Clean-up auf dem Ulrichsplatz vorgesehen. Zwischen 13 und 15 Uhr sollten Freiwillige dort gemeinsam Zigarettenreste einsammeln. Greifzangen, Müllsäcke und weitere benötigte Materialien sollten bereitgestellt werden. Das Angebot richtete sich ausdrücklich nicht nur an Menschen, die im Viertel wohnen. Auch Beschäftigte und andere Interessierte konnten teilnehmen.
Die Kampagne soll über einzelne Aufräumtermine hinausgehen. Vorgesehen sind weitere gemeinsame Sammelaktionen sowie spezielle Behälter für Zigarettenkippen, für die Patenschaften übernommen werden können. Außerdem nennen die Organisatoren Taschenaschenbecher und Beiträge in sozialen Netzwerken als Bestandteile des Projekts.
Dauerhaftes Engagement
Mit den unterschiedlichen Angeboten wollen die Initiatoren gemeinschaftliches Engagement im Quartier sichtbarer machen. Im Mittelpunkt stehen die Sauberkeit auf Straßen und Plätzen sowie der Umgang mit Flächen, die von vielen Menschen gemeinsam genutzt werden. Konkrete Termine für die weiteren geplanten Aktionen nennt die vorliegende Ankündigung nicht.
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Das Viertel BremenKommentare
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