„Invisible People“ zeigt die verborgene Welt des Butoh-Tanzes
Die Städtische Galerie Delmenhorst zeigt am Donnerstag den experimentellen Dokumentarfilm „Invisible People“ über den japanischen Butoh-Tanz.
Die Städtische Galerie Delmenhorst zeigt am Donnerstag, 22. Oktober, den experimentellen Dokumentarfilm „Invisible People“. Die Vorführung im Haus Coburg beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt kostet acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der 71-minütige Film von Regisseurin Alisa Berger beschäftigt sich mit dem japanischen Butoh-Tanz. Diese zeitgenössische Tanzform bewegt sich zwischen Revolte, Trance, Erotik, Gebet und der Auseinandersetzung mit den eigenen Vorfahren.
Porträts und Texte
„Invisible People“ versammelt Porträts mehrerer Butoh-Tänzer. Eine zentrale Rolle spielt Yoshito Ohno, der Sohn des Butoh-Mitbegründers Kazuo Ohno. Der Film verbindet die Lebensgeschichten der Beteiligten mit poetischen und philosophischen Texten von Tatsumi Hijikata, der die Entwicklung des Butoh ebenfalls maßgeblich prägte.
Die Produktion aus dem Jahr 2024 ist Bergers Filmdebüt. Sie wird in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt. Ihre Weltpremiere hatte die Dokumentation beim Filmfestival CPH:DOX 2024.
Preis für Experimentalfilm
Beim Istanbul Experimental Film Festival erhielt „Invisible People“ den „Prix Studio Collector“ als bester Experimentalfilm. Die Deutsche Film- und Medienbewertung verlieh der Produktion außerdem das Prädikat „besonders wertvoll“.
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Stadt DelmenhorstKommentare
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