Hausarztzentrum an der Osterstraße wächst auf 400 Quadratmeter
Das MVZ Osterstraße in Bremen hat seine Fläche mehr als verdoppelt. Im November kommt eine Internistin hinzu, weitere Sprechzeiten sind geplant.
Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Osterstraße in Bremen hat seine Praxisfläche deutlich erweitert. Seit September nutzt die Hausarztpraxis im Ärztehaus Forum K rund 400 statt bisher 150 Quadratmeter. Die neuen Räume befinden sich weiterhin in der dritten Etage.
Grund für die Vergrößerung ist nach Angaben des Roten Kreuz Krankenhauses (RKK) die anhaltend hohe Nachfrage. Das MVZ war im April 2025 eröffnet worden. Derzeit nimmt die Praxis noch neue Patientinnen und Patienten auf.
Team wird größer
Aktuell arbeiten dort drei Ärztinnen, zwei Ärzte und sechs Medizinische Fachangestellte. Im November 2026 wechselt die Internistin Dr. Andrea Otterbeck mit ihrem Team in das MVZ. Ihre bisherigen Praxisräume in der Pelzerstraße sollen im Zusammenhang mit dem für 2027 vorgesehenen Abriss des Parkhauses Mitte wegfallen.
Die Praxis hat ihre Öffnungszeiten schrittweise ausgeweitet. Montags werden Sprechstunden bis 18.30 Uhr angeboten, freitags bis 15 Uhr. Für 2027 ist außerdem eine Frühsprechstunde ab 7 Uhr geplant.
Pläne für Notfallzentrum
Das RKK sieht in der Verbindung der Hausarztpraxis mit seiner Notaufnahme eine mögliche Grundlage für ein integriertes Notfallzentrum. In einer solchen Einrichtung werden Hilfesuchende zunächst untersucht und nach der Dringlichkeit ihrer Beschwerden eingestuft. Leichtere Fälle sollen ambulant behandelt werden, schwer erkrankte Menschen gelangen in die stationäre Notaufnahme.
Nach Ansicht der Krankenhausleitung wäre ein solches Zentrum auf der linken Weserseite auch wegen der Schließung des Klinikums Links der Weser erforderlich. Eine konkrete Entscheidung über die Einrichtung eines integrierten Notfallzentrums nennt das RKK jedoch nicht.
Weitere Standorte denkbar
Das MVZ bietet hausärztliche Akutversorgung, Vorsorge und die Betreuung chronischer Erkrankungen an. Es koordiniert bei Bedarf auch fachärztliche Untersuchungen und Behandlungen. Sollten weitere Hausarztpraxen auf der linken Weserseite ohne Nachfolge schließen, kann sich die RKK-Geschäftsführung nach eigenen Angaben zusätzliche Standorte vorstellen.
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Rotes Kreuz Krankenhaus BremenKommentare
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