Habenhausen II gewinnt Derby trotz zweier SVGO-Comebacks
Der ATSV Habenhausen II gewinnt beim SV Grambke-Oslebshausen mit 40:31. Beim Gastgeber kehren Matthias Herkt und Nils Rosebrock zurück.
Der ATSV Habenhausen II hat das Bremer Stadtderby in der Handball-Verbandsliga mit 40:31 gewonnen. Gastgeber SV Grambke-Oslebshausen lag zur Pause mit 14:17 zurück. Im Blickpunkt standen auch zwei Rückkehrer des SVGO: Matthias Herkt und Nils Rosebrock.
Der 46-jährige Herkt bestritt seinen ersten Verbandsligaeinsatz seit neun Jahren. Wegen der Erkrankung von Bengt Kohrt suchte Trainer Torben Müseler kurzfristig nach einer Entlastung für Kreisläufer Frederic Ovens. Herkt, der zuletzt gelegentlich für die zweite Mannschaft in der Regionsliga gespielt hatte, wurde erst zwei Tage vor der Partie gefragt.
Herkt trifft zweimal
Trotz Beschwerden an der Wade kam der Routinier in kurzen Abschnitten zum Einsatz. Er erzielte zwei Tore vom Kreis und blieb damit ohne Fehlwurf. Neben seinen Aufgaben im Angriff half er auch in der Abwehr.
Sportlich hielt der SVGO die Begegnung zunächst offen. Nach Herkts Treffer zum 15:17 nutzte Habenhausens Regionalligareserve jedoch mehrere Fehler der Gastgeber und setzte sich bis zur 36. Minute auf 22:15 ab. Der SVGO verkürzte später noch einmal auf 24:27, kam aber nicht mehr näher heran. Müseler bemängelte ausgelassene Chancen sowie fehlende Abstimmung zwischen Abwehr und Torwart. Positiv: Alle Feldspieler des SVGO erzielten mindestens einen Treffer.
Rosebrock kehrt zurück
Fünf Minuten vor dem Ende wurde Nils Rosebrock eingewechselt. Der Rückraumspieler hatte wegen seiner Vorbereitung auf das Physiotherapie-Examen 20 Wochen lang keinen Handball in der Hand gehabt. Nach einem geblockten ersten Versuch traf er anschließend zum 29:36.
Durch Rosebrocks Rückkehr erhält der SVGO nach Einschätzung des Trainers mehr Möglichkeiten im linken Rückraum. Für Grambke-Oslebshausen war es nach dem 27:34 bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen die zweite Niederlage der Saison.
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