Gymnasium Syke erhält mehr Geld für Theaternutzung
Der Landkreis Diepholz hat den jährlichen Zuschuss auf 13.000 Euro erhöht. Die Stadt verlangt vom Gymnasium keine Theatermiete.
Das Gymnasium Syke erhält seit 2026 jährlich 13.000 Euro vom Landkreis Diepholz für Veranstaltungen im Theater der Stadt. Zuvor lag das zusätzliche Budget bei 10.000 Euro. Mit der Aufstockung reagiert der Landkreis auf gestiegene Kosten für das vorgeschriebene technische Personal.
Die Stadt Syke überlässt dem Gymnasium das Theater mietfrei. Berechnet werden lediglich die Ausgaben für einen Veranstaltungstechniker und eine Brandwache, soweit deren Einsatz erforderlich ist. Diese Sonderregelung hatte der Stadtrat beschlossen.
Vorgaben verursachen Kosten
Das Theater steht grundsätzlich auch anderen Schulen für Veranstaltungen und Projekte offen. Das Gymnasium Syke nutzt es insbesondere dann, wenn das eigene Forum für ein Vorhaben nicht ausreicht.
Als Versammlungsstätte unterliegt das Theater besonderen gesetzlichen Vorgaben. Abhängig von der jeweiligen Veranstaltung muss unter anderem eine verantwortliche Person für die Veranstaltungstechnik anwesend sein. Die dadurch entstehenden Kosten gibt die Stadt an die Nutzer weiter.
Vertreter des Gymnasiums, der Stadt sowie der zuständigen Fachbereiche des Landkreises hatten bereits vor einigen Jahren über die Anforderungen gesprochen. Dabei ging es auch um alternative Nutzungsmodelle, mit denen sich Ausgaben senken lassen.
Unterstützung nur in Syke
Auch die Gymnasien in Diepholz und Sulingen sind nach Angaben von Stadt und Landkreis mit höheren Kosten für Veranstaltungsstätten konfrontiert. Einen gesonderten Zuschuss erhält derzeit jedoch nur das Gymnasium Syke. Als Grund nennt der Landkreis dessen umfangreicheren Veranstaltungsbedarf.
Anlass für die aktuelle Darstellung war eine Diskussion über die schulische Theaternutzung während eines Bürgermeisterduells in Syke. Stadt und Landkreis erklärten dazu, schulische Veranstaltungen und Projekte sollten im Theater weiterhin möglich bleiben. Für Konzerte von Jugendlichen und Jugendbands stellt die Stadt zudem verschiedene Räume zur Verfügung; Ansprechpartner ist der Stadtjugendpfleger.
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