Panorama

Grüne fordern Unterrichtsschutz bei Personalversammlungen

Die Grünen in der Bremischen Bürgerschaft verlangen, Personalversammlungen an Schulen nur ausnahmsweise in die Unterrichtszeit zu legen.

10. September 2026, 13:14 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Die Grünen in der Bremischen Bürgerschaft fordern, Personalversammlungen an Schulen möglichst außerhalb der Unterrichtszeit abzuhalten. Nach Ansicht der bildungspolitischen Sprecherin Franziska Tell dürfen solche Termine nicht zu Unterrichtsausfall oder einer unsicheren Betreuung von Kindern führen.

Tell verweist auf die Folgen für Schülerinnen und Schüler sowie deren Familien. Wenn Unterricht wiederholt ausfalle, gingen Lernzeiten verloren. Eltern müssten zudem kurzfristig Ersatz für die Betreuung ihrer Kinder organisieren.

Notbetreuung im Ausnahmefall

Personalversammlungen seien für Beschäftigte wichtig, erklärte Tell. Sie sollten jedoch während der Unterrichtszeit nur stattfinden, wenn dies besonders begründet sei. Für diesen Fall verlangt die Grünen-Politikerin eine verlässliche Notbetreuung für sämtliche betroffenen Kinder.

Schulen und Bildungsbehörde müssten Eltern und Schülerinnen und Schüler nach ihrer Auffassung frühzeitig über entsprechende Einschränkungen informieren. Die Erklärung enthält keine Angaben dazu, an welchen Schulen Personalversammlungen zuletzt zu Unterrichtsausfällen geführt haben oder ob konkrete Änderungen bereits geplant sind.

Forderung an Schulen und Behörde

Mit der Stellungnahme legt die Grünen-Fraktion eine politische Forderung zur Organisation des Schulbetriebs vor. Eine Entscheidung der Bildungsbehörde oder ein Beschluss der Bürgerschaft wird darin nicht genannt.

Originalquelle

Grüne Bremen

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