Großenkneter Feuerwehr ehrt langjährige Mitglieder in Huntlosen
Bei der Gemeindefeuerwehrveranstaltung wurden Einsatzkräfte für bis zu 60 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Zugleich ging es um künftige Investitionen und Extremwetterlagen.
Die Freiwillige Feuerwehr Großenkneten hat bei ihrer Gemeindefeuerwehrveranstaltung in Huntlosen mehrere Mitglieder für langjährige Verdienste geehrt. Heino Scholz erhielt eine Auszeichnung für 60 Jahre Mitgliedschaft. Werner Lueken wurde mit dem Feuerwehrehrenzeichen des Landes Niedersachsen für 50-jährige Verdienste ausgezeichnet.
Das Landes-Ehrenzeichen für 25-jährige Verdienste ging an Karsten Bilger und Werner Abel. Die silberne Ehrennadel des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes erhielten Jürgen Kempermann, Holger Meyer, Uwe Moysich, Werner Abel, Frank Wohlers und Werner Lueken.
Neue Aufgaben im Blick
Gemeindebrandmeister Sebastian Wolf berichtete über die überörtlichen Unterstützungseinheiten der Gemeindefeuerwehr. Die Einheit Großenkneten habe bereits gemeinsame Übungsszenarien absolviert. Wolf verwies zudem auf zunehmende Wetterextreme und Vegetationsbrände, auf die sich Feuerwehren bei Einsatzplanung sowie bei Fahrzeugen und Ausrüstung einstellen müssten.
Als weitere Vorhaben nannte er den Neubau oder Ausbau der Feuerwehrhäuser in Sage und Großenkneten. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Hendrik Behrends verwies auf Planungen des Landkreises für ein Gefahrenabwehrzentrum. Der Baubeginn ist demnach für 2028 vorgesehen; das Investitionsvolumen wird mit rund 40 Millionen Euro erwartet.
Chronik und neues Amt
Bürgermeister Thorsten Schmidtke würdigte den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrleute und ihrer Familien. Er stellte außerdem eine neue Chronik über die vier Ortsfeuerwehren der Gemeinde vor. Grundlage waren Unterlagen des inzwischen verstorbenen Feuerwehrmitglieds Heinrich Lueken. Zunächst sollen 180 Exemplare verteilt werden.
Behrends ernannte Matthias Witthöft aus Huntlosen zum stellvertretenden Kreispressewart. Witthöft übt die Aufgabe bereits seit einigen Monaten aus.
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Kreisfeuerwehr OldenburgKommentare
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