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Geflügelpestausbruch in Ganderkesee: Überwachungszone erreicht Bremen

Geflügelpestausbruch in Ganderkesee zieht Überwachungszone nach Bremen. Tierhalter müssen strikte Maßnahmen einhalten.

30. Januar 2026, 15:32 Uhr 1 Min. Lesezeit 7 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Im Landkreis Oldenburg wurde in der Gemeinde Ganderkesee am 28. Januar 2026 ein Fall von hochpathogener aviärer Influenza (Geflügelpest) H5N1 in einem Putenmastbetrieb nachgewiesen. Aufgrund dieses Ausbruchs muss im Umkreis von zehn Kilometern um den Betrieb eine Überwachungszone eingerichtet werden, die bis in die Stadtgemeinde Bremen hineinreicht. Diese Zone tritt am 31. Januar 2026 in Kraft.

Die Überwachungszone erstreckt sich auf die Bremer Stadtteile Werderland, Industriehäfen, Seehausen, Neustädter Hafen, Strom, Sodenmatt sowie auf Teile der Stadtteile Vegesack, Grohn, St. Magnus, Burg Gramke, Oslebshausen, Rablinghausen, Woltmershausen, Mittelshuchting und Kirchhuchting.

In der Zone gelten strikte tierseuchenrechtliche Maßnahmen. Geflügelhalterinnen und -halter finden auf der Homepage des Lebensmittelüberwachungs-, Tierschutz- und Veterinärdienstes (LMTVet) Bremen alle relevanten Informationen und Vorkehrungen, die getroffen werden müssen. Bei Beobachtungen von Krankheitssymptomen muss unverzüglich der Veterinärdienst unter der Telefonnummer (0421) 361 15803 informiert werden.

In der betroffenen Zone befinden sich etwa 55 Hobbyhalterinnen und -halter mit rund 650 Stück Geflügel. Der LMTVet fordert alle Geflügelhalterinnen und -halter in Bremen und Bremerhaven auf, achtsam zu sein und die bekannten Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten, um weitere Ausbrüche zu verhindern.

Vogelgrippeviren treten bereits seit 2021 vermehrt im Wildvogelbestand auf, daher ist es wichtig, den Kontakt zu Wildvögeln zu vermeiden, um die Geflügelbestände zu schützen.

Für Rückfragen steht Kristin Viezens, Pressesprecherin der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, zur Verfügung.

Orte

Ganderkesee

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