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Gartenteich richtig bepflanzen: Jede Zone braucht passende Arten

Von der Feuchtzone bis zum Tiefwasser: Ein Gartengestalter aus Stuhr erläutert, welche Pflanzen am Teich wachsen und Lebensräume schaffen können.

28. August 2026, 03:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Ein Gartenteich kann Pflanzen, Insekten, Amphibien und Fischen Lebensraum bieten. Entscheidend für eine stimmige Bepflanzung ist, die Arten ihrer jeweiligen Pflanzzone zuzuordnen. Malte Leucht, Gartengestalter aus Stuhr, rät dazu, zunächst mit grünen Pflanzen eine ruhige Kulisse zu schaffen und blühende Arten gezielt zu ergänzen.

In Ufernähe eignen sich etwa Blumenbinse und Hänge-Segge. Während die Blumenbinse als Sumpfpflanze am Wasser wächst, gehört die Hänge-Segge in die feuchte Übergangszone. Die Bepflanzung soll technische Abgrenzungen zwischen Garten und Teich optisch verdecken.

Übergang am Ufer

Die Feuchtzone liegt direkt am Rand des Teichs. Hier wachsen Pflanzen, die dauerhaft feuchten Boden bevorzugen. Farne können Garten und Teichrand verbinden. Auch Echtes Mädesüß, Blaue Wiesenlilien und Frauenmantel kommen für diesen Bereich infrage. Der Frauenmantel fällt besonders durch Tautropfen auf seinen Blättern auf.

Robuste Arten für Sumpfbereiche

In der Sumpfzone müssen Pflanzen sowohl Nässe als auch zeitweise trockenere Bedingungen vertragen. Dazu zählen Sumpfgladiole und Sumpfdotterblume. Letztere blüht bereits im März gelb. Für kleinere Teiche nennt Leucht neben dem hohen Rohrkolben auch niedrigere Arten wie Einfachen Igelkolben und Zwerg-Rohrkolben.

Schutz im flachen Wasser

Die Flachwasserzone bietet Tieren Schutz und Möglichkeiten zur Eiablage. Hechtkraut, Schwanenblüte und Pfeilkraut können dort wachsen. Das Pfeilkraut ist an seinen über die Wasseroberfläche ragenden, pfeilförmigen Blättern zu erkennen. Für tieferes Wasser sind schließlich dauerhaft untergetauchte Pflanzen vorgesehen.

Orte

Stuhr

Originalquelle

Oberneuland.info

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