Füllkrugs Rückkehr prägt Werder sportlich und öffentlich
Niclas Füllkrug trifft vier Ligaspiele in Serie. Seine Rückkehr wird deshalb nicht nur sportlich als wichtiger Schritt für Werder Bremen bewertet.
Die Rückkehr von Niclas Füllkrug zu Werder Bremen wird bereits als sportlicher Erfolg bewertet. Der 33 Jahre alte Mittelstürmer hat in vier Bundesligaspielen nacheinander getroffen und sich damit in kurzer Zeit zu einem entscheidenden Spieler der Bremer entwickelt.
Zuletzt sicherte Füllkrug seiner Mannschaft ein 2:2 bei Borussia Dortmund. Werder hatte dort bis zur 85. Minute mit 0:2 zurückgelegen. Nach dem Anschlusstreffer von Ludovit Reis erzielte der Angreifer in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich.
Mehr als Tore
Ein Kommentar von „Bild“ ordnet den Transfer nicht allein anhand der Treffer ein. Die Rückholaktion habe Werder wieder eine öffentlich wahrnehmbare Identifikationsfigur gegeben. Füllkrug steht demnach stärker als andere Spieler für die Mannschaft und deren Auftreten.
Diese Bewertung erhält durch seine jüngste Torserie sportliche Grundlage. Gerade der späte Ausgleich in Dortmund verstärkte die Aufmerksamkeit. Füllkrug traf dabei gegen einen früheren Verein: In der Saison 2023/24 spielte er für den BVB und erreichte mit Dortmund das Finale der Champions League.
Rolle schnell gewachsen
Ob die Rückkehr dauerhaft als voller Erfolg gelten kann, wird sich erst im weiteren Saisonverlauf zeigen. Die bisherige Bilanz fällt jedoch deutlich aus: Füllkrug liefert regelmäßig Tore und entscheidet damit Spiele unmittelbar mit.
Über eine mögliche Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft wollte der Stürmer nach der Partie in Dortmund nicht sprechen. Im Mittelpunkt steht vorerst seine Rolle bei Werder – sportlich als Torjäger und darüber hinaus als prominentes Gesicht des Clubs.
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