Früherer Bremer Senator Günther Czichon mit 96 Jahren gestorben
Günther Czichon, ehemaliger Senator für Bundesangelegenheiten und früherer Chef der Bremer Senatskanzlei, ist am 20. Juli im Alter von 96 Jahren gestorben.
Der frühere Bremer Senator für Bundesangelegenheiten, Günther Czichon, ist tot. Nach Angaben seiner Familie starb der gebürtige Bremer am 20. Juli 2026 im Alter von 96 Jahren. Bürgermeister Andreas Bovenschulte und der Senat würdigten seinen Einsatz für das Land Bremen.
Czichon gehörte von 1979 bis 1983 als Senator für Bundesangelegenheiten dem Senat an. Zuvor hatte ihn Bürgermeister Hans Koschnick 1978 zum Chef der Senatskanzlei berufen.
Weg in die Politik
Seinen beruflichen Weg begann Czichon mit einer Ausbildung zum Maschinenschlosser. Danach studierte er an der Technischen Hochschule Karlsruhe und promovierte. Es folgten verantwortliche Aufgaben in der Wirtschaft.
Politisch engagierte sich Czichon bereits parallel zu seiner Berufstätigkeit. Seit 1967 war er Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. In seiner Zeit als Senator vertrat er die Interessen Bremens in Bonn.
Rückkehr in die Wirtschaft
Nach dem Ende seiner politischen Tätigkeit wechselte Czichon wieder in die Wirtschaft. Von 1984 bis 1994 stand er als Vorstandsvorsitzender an der Spitze der damaligen Stadtwerke Bremen AG.
Bovenschulte erklärte, Czichon sei in Bonn ein versierter Vertreter bremischer Interessen gewesen. Der Senat und der Bürgermeister sprächen seiner Familie ihr Beileid aus.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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