Freimarkt bleibt bei Besucherzahlen unter den Vorjahren
Bis zu 1,5 Millionen Menschen kamen zum 991. Bremer Freimarkt. Regen, Wind und Kaufzurückhaltung drückten Besucherzahlen und Umsätze.
Der 991. Bremer Freimarkt endet am Sonntag nach 17 Tagen mit einer verhaltenen Bilanz. Nach Angaben des Schaustellerverbands besuchten in diesem Jahr rund 1,4 bis 1,5 Millionen Menschen das Volksfest auf der Bürgerweide. Damit blieb der Freimarkt etwas hinter den Besucherzahlen der vergangenen Jahre zurück.
Susanne Keuneke, Vorsitzende des Verbands der Schausteller und Marktkaufleute Bremen, führte das Minus vor allem auf Regen und starken Wind an den ersten beiden Wochenenden zurück. Hinzu komme eine spürbare Zurückhaltung beim Geldausgeben. Auch die Umsätze seien deshalb etwas niedriger ausgefallen.
Andrang zum Abschluss
Am letzten Wochenende füllte sich das Gelände noch einmal deutlich. Keuneke sprach von einem starken Abschluss mit vielen Gästen. Seit dem 16. Oktober waren rund 300 Schausteller mit Fahrgeschäften, Verkaufsständen und Buden auf der Bürgerweide vertreten.
Die Polizei bewertete den bisherigen Verlauf insgesamt als friedliches Familienfest. Registriert wurden unter anderem Körperverletzungen, Diebstähle und Verstöße im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln. Die Zahl der Fälle werde voraussichtlich ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Eine abschließende Polizeibilanz steht noch aus.
Wohnanhänger ausgebrannt
Zu Beginn des Freimarkts war ein Wohnanhänger vollständig ausgebrannt. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wurde als erheblich eingeschätzt.
Am Sonntagabend verabschieden die Schausteller das Volksfest mit ihrem traditionellen Abschluss. Schwarz gekleidet und mit Zylindern ziehen sie mit einem Sarg an den Fahrgeschäften vorbei. Dabei verteilen sie Süßigkeiten und rote Rosen an die Besucher.
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