Filmfest Oldenburg startet mit Dokumentarfilm-Premiere

Das 33. Internationale Filmfest Oldenburg ist eröffnet. Zum ersten Mal begann die Veranstaltung mit einem Dokumentarfilm.

Kultur 17. September 2026, 10:45 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Filmfest Oldenburg (Logo)
Filmfest Oldenburg (Logo) | Foto: Oldenburg International Film Fetsival / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Mit der Weltpremiere von „Strange Neighbors“ hat das 33. Internationale Filmfest Oldenburg begonnen. Der Dokumentarfilm von Mi Steinbach eröffnete die fünftägige Veranstaltung am Mittwochabend im Oldenburgischen Staatstheater. Steinbach stellte ihren ersten Langfilm gemeinsam mit Mitgliedern ihres Teams vor.

Festivalleiter Torsten Neumann eröffnete die Gala zusammen mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Meike Götz, Geschäftsführerin der Film- und Medienförderung nordmedia. Die Entscheidung für einen Dokumentarfilm als Eröffnungsbeitrag ist neu in der Geschichte des Festivals.

Natur trifft Hafenindustrie

„Strange Neighbors“ kommt ohne Dialoge aus und verbindet Naturaufnahmen mit Musik. Steinbach beobachtet darin die Elbinsel Schwarztonnensand, die in den 1960er-Jahren im Zuge der Elbvertiefung entstanden ist. Die inzwischen bewachsene Insel mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt kontrastiert der Film mit Bildern des Hamburger Containerhafens, von Schiffen und einem Fischkutter.

Die Regisseurin drehte nach Angaben der Veranstalter über mehrere Jahre hinweg allein auf der Insel. Nach der Vorführung erhielt der Film im Großen Haus Applaus; anschließend sprach das Team mit dem Publikum.

Weitere Premieren geplant

Zu den Gästen der Eröffnung gehörten unter anderem Regisseur und Drehbuchautor Neil LaBute, Schauspielerin und Stuntfrau Zoë Bell, Amanda Plummer sowie Oliver Korittke. LaBute erhält beim Festival eine Retrospektive; sein Film „Murderous“ soll am Freitag Weltpremiere feiern. Zoë Bell wird ebenfalls am Freitag im Kino Globe auf dem Gelände der früheren Donnerschwee-Kaserne mit dem Tribute-Preis ausgezeichnet.

Am Donnerstag steht die Europapremiere der Komödie „Superbuhei“ von Josef Brandl auf dem Programm. Das Festival läuft bis Sonntag und zeigt weitere Welt- und Deutschlandpremieren.

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