FDP kritisiert möglichen Verkauf des Hansewasser-Bads an Werder
Werder Bremen soll kurz vor dem Kauf des Hansewasser-Bads stehen. Die FDP fordert vor einer möglichen Schließung für die Öffentlichkeit ein Ersatzkonzept.
Das Hansewasser-Bad in der Östlichen Vorstadt könnte nach Darstellung der FDP-Fraktion Bremen an Werder Bremen verkauft werden. Die Fraktion beruft sich dabei auf einen Bericht des „Weser-Kurier“. Demnach steht der Verein kurz vor dem Erwerb der Anlage; der Kaufpreis soll im sechsstelligen Bereich liegen.
Die FDP sieht einen möglichen Verkauf kritisch. Ihr sportpolitischer Sprecher Ole Humpich befürchtet, dass dadurch Wasserflächen für die Allgemeinheit verloren gehen könnten. Nach Einschätzung der Fraktion wäre dies für Sportvereine, Freizeitschwimmerinnen und Freizeitschwimmer sowie den Schwimmunterricht an Schulen problematisch.
Forderung nach Ersatz
Humpich fordert vom Senat ein Konzept, das den Wegfall öffentlicher Schwimmzeiten ausgleicht. Solange eine solche Planung nicht vorliege, dürfe das Bad nicht für die Öffentlichkeit schließen, erklärte er.
Nach Angaben der FDP könnte eine Schließung insbesondere im Herbst Folgen für Menschen haben, die das Bad bislang nutzen. Die Fraktion spricht von offenen Fragen zu den künftigen Schwimmflächen und kündigt eine Anfrage an den Senat an.
Verkauf noch nicht bestätigt
Aus der vorliegenden Mitteilung geht nicht hervor, ob bereits ein Vertrag geschlossen wurde, zu welchen Bedingungen Werder Bremen das Bad nutzen würde oder ob öffentliche Schwimmangebote dauerhaft entfallen sollen. Auch zu einem möglichen Ersatzangebot nennt die FDP keine konkreten Angaben.
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