Sport

FDP kritisiert möglichen Verkauf des Hansewasser-Bads an Werder

Werder Bremen soll kurz vor dem Kauf des Hansewasser-Bads stehen. Die FDP fordert vor einer möglichen Schließung für die Öffentlichkeit ein Ersatzkonzept.

03. August 2026, 16:22 Uhr 1 Min. Lesezeit 4 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Weserstadion, Spielstätte von Werder Bremen (Archivfoto)
Weserstadion, Spielstätte von Werder Bremen (Archivfoto) | Foto: Detlefrueter / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Das Hansewasser-Bad in der Östlichen Vorstadt könnte nach Darstellung der FDP-Fraktion Bremen an Werder Bremen verkauft werden. Die Fraktion beruft sich dabei auf einen Bericht des „Weser-Kurier“. Demnach steht der Verein kurz vor dem Erwerb der Anlage; der Kaufpreis soll im sechsstelligen Bereich liegen.

Die FDP sieht einen möglichen Verkauf kritisch. Ihr sportpolitischer Sprecher Ole Humpich befürchtet, dass dadurch Wasserflächen für die Allgemeinheit verloren gehen könnten. Nach Einschätzung der Fraktion wäre dies für Sportvereine, Freizeitschwimmerinnen und Freizeitschwimmer sowie den Schwimmunterricht an Schulen problematisch.

Forderung nach Ersatz

Humpich fordert vom Senat ein Konzept, das den Wegfall öffentlicher Schwimmzeiten ausgleicht. Solange eine solche Planung nicht vorliege, dürfe das Bad nicht für die Öffentlichkeit schließen, erklärte er.

Nach Angaben der FDP könnte eine Schließung insbesondere im Herbst Folgen für Menschen haben, die das Bad bislang nutzen. Die Fraktion spricht von offenen Fragen zu den künftigen Schwimmflächen und kündigt eine Anfrage an den Senat an.

Verkauf noch nicht bestätigt

Aus der vorliegenden Mitteilung geht nicht hervor, ob bereits ein Vertrag geschlossen wurde, zu welchen Bedingungen Werder Bremen das Bad nutzen würde oder ob öffentliche Schwimmangebote dauerhaft entfallen sollen. Auch zu einem möglichen Ersatzangebot nennt die FDP keine konkreten Angaben.

Schauplatz

Östliche Vorstadt, Bremen

Orte

Östliche Vorstadt

Originalquelle

FDP-Fraktion Bremen

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