Fahrerwechsel nach Reifenpanne deckt gefälschten Führerschein auf

Ein Mercedes rollte wegen eines geplatzten Reifens langsam über die A1 bei Harpstedt. Bei der Absicherung beobachtete die Polizei einen Fahrerwechsel.

Verkehr 24. September 2026, 12:20 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
A, Harpstedt (Archivfoto)
A, Harpstedt (Archivfoto) | Foto: Wachsner / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Ein geplatzter Reifen und ein auffälliger Fahrerwechsel haben auf der A1 bei Harpstedt zu Ermittlungen gegen einen 32-Jährigen geführt. Nach Angaben der Polizei soll der Mann ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs gewesen sein und bei der Kontrolle ein gefälschtes Dokument vorgelegt haben.

Der Mercedes fuhr am Dienstag, 22. September, gegen 7.15 Uhr in Richtung Münster. Wegen des Reifenschadens war das Fahrzeug auf dem Hauptfahrstreifen nur noch mit etwa 30 Kilometern pro Stunde unterwegs. Im Baustellenbereich gab es laut Polizei weder einen Seitenstreifen noch eine Nothaltebucht.

Wechsel auf den Beifahrersitz

Beamte der Autobahnpolizei sicherten den langsam fahrenden Wagen mit Blaulicht und Warnsignal nach hinten ab. Als der Mercedes auf der Fahrbahn zum Stillstand kam, beobachteten sie nach eigenen Angaben einen Wechsel am Steuer. Der 32-Jährige, der zuvor gefahren sein soll, setzte sich demnach auf den Beifahrersitz.

Bei der anschließenden Kontrolle zeigte der Mann einen griechischen Führerschein. Die Überprüfung ergab Hinweise auf eine Fälschung. Eine gültige Fahrerlaubnis konnte der 32-Jährige nicht vorweisen.

Ermittlungen dauern an

Die Polizei leitete Verfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Nun soll unter anderem geklärt werden, woher das Dokument stammt und unter welchen Umständen die Fahrt stattfand.

Erst wenige Tage zuvor hatte die Autobahnpolizei auf der A1 bei Stuhr einen 31-jährigen Bremer kontrolliert, dessen vorgelegter Führerschein ebenfalls als Fälschung eingestuft wurde. In diesem Fall bestand nach Polizeiangaben zudem kein gültiger Versicherungsschutz für den Kleintransporter.

Originalquelle

Polizei Delmenhorst

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