Erntekrone aus Arbergen hängt im Bremer Rathaus
Landfrauen haben eine selbst gebundene Erntekrone im Rathaus übergeben. Das Getreide stammt aus der Arberger und Mahndorfer Marsch.
Eine Erntekrone der Bremer Landfrauen ist seit Dienstag im Foyer des Bremer Rathauses zu sehen. Umweltsenatorin Henrike Müller nahm das traditionelle Symbol des Erntedanks im Namen des Senats entgegen.
Die Krone wurde auf dem Ackerbaubetrieb von Eckhart Hoehne in Bremen-Arbergen gebunden. Das verwendete Getreide stammt von Feldern in der Arberger und Mahndorfer Marsch.
Ernte im Rathaus
Mit der Übergabe soll die Arbeit landwirtschaftlicher Betriebe sichtbar werden. Müller verwies auf die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln und auf die Belastungen durch die anhaltende Hitze in diesem Jahr. Bei Besuchen auf Höfen habe sie Einblicke in Herausforderungen der Betriebe erhalten, erklärte die Senatorin.
Die Erntekrone steht traditionell für den Dank für die Ernte. Zugleich erinnert sie an Arbeit, Fachwissen und Ausdauer, die für den Anbau von Lebensmitteln nötig sind.
Frauen im Mittelpunkt
Die Landfrauen stellten bei der Übergabe besonders die Rolle von Frauen in der Landwirtschaft heraus. Die Vereinten Nationen haben 2026 zum Internationalen Jahr der Bäuerin erklärt. Damit soll die Bedeutung von Frauen in der Agrarwirtschaft stärker beachtet werden.
Andrea Geerken, erste Vorsitzende der Landfrauen, forderte verlässliche Bedingungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und mehr Chancengleichheit auf den Betrieben. Als wichtige Themen nannte Müller unter anderem Elternzeit, Altersvorsorge und die Übergabe von Höfen an die nächste Generation. Die Bremer Politik wolle Förderangebote für Frauen öffnen sowie soziale Absicherung, Netzwerke und Weiterbildung stärken.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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