Eigenbedarfskündigungen beschäftigen Mieter auch in Bremen
Kündigungen wegen Eigenbedarfs treten nach Angaben des Bremer Mieterschutzbundes auch in Bremen häufiger auf. Betroffene sollten ihre Möglichkeiten prüfen lassen.
In Bremen sehen sich Mieter nach Angaben des Bremer Mieterschutzbundes zunehmend mit Kündigungen wegen Eigenbedarfs konfrontiert. Der Verein rät Betroffenen, eine solche Kündigung nicht vorschnell hinzunehmen und ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen zu lassen.
Rechtsanwalt Yann Crenn vom Bremer Mieterschutzbund weist darauf hin, dass es sich lohnen könne, gegen eine Eigenbedarfskündigung vorzugehen. Welche Schritte im Einzelfall sinnvoll sind, hängt von den Umständen der jeweiligen Kündigung ab.
Kündigung sorgfältig prüfen
Eine Eigenbedarfskündigung bedeutet, dass ein Vermieter die Wohnung künftig selbst nutzen oder sie bestimmten nahen Angehörigen überlassen möchte. Für Mieter ist eine solche Mitteilung besonders einschneidend, weil sie meist innerhalb kurzer Zeit Ersatzwohnraum finden müssen.
Gerade auf dem angespannten Wohnungsmarkt in Bremen kann ein Wohnungswechsel schwer zu organisieren sein. Deshalb ist die Frage, ob eine Kündigung wirksam ist, für Betroffene von großer Bedeutung. Der Mieterschutzbund verweist darauf, dass Mieter ihre Rechte kennen und eine Kündigung bei Bedarf rechtlich bewerten lassen sollten.
Beratung kann Klarheit schaffen
Die Meldung nennt keine Zahlen zur Entwicklung der Eigenbedarfskündigungen in Bremen. Sie macht jedoch deutlich, dass das Thema in der Stadt an Bedeutung gewinnt. Mieter und Vermieter sollten bei Konflikten um Eigenbedarf die jeweilige Rechtslage und die konkreten Angaben in der Kündigung genau prüfen.
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