E-Notarztwagen in Bremerhaven bisher ohne Reichweitenprobleme
Das elektrisch angetriebene Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Bremerhaven hat in den ersten Wochen 1722 Kilometer zurückgelegt.
Das elektrisch angetriebene Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Bremerhaven hat sich nach einer ersten Bilanz im regulären Rettungsdienst bewährt. Seit der Indienststellung am 15. August gab es nach Angaben der Feuerwehr weder Ausfälle noch Einschränkungen der Einsatzbereitschaft durch Reichweite oder Ladezustand.
Bis einschließlich 2. September fuhr das Fahrzeug 1722 Kilometer. Die größte an einem einzelnen Tag zurückgelegte Strecke betrug 161 Kilometer. Feuerwehrdezernent Peter Skusa informierte sich bei Teamleiter Rainer Suhrhoff über die bisherigen Erfahrungen.
Laden an der Feuerwache
Nach Einsätzen wird das eNEF an der Feuerwache geladen. Dafür stehen an drei Stellplätzen Wechselstrom-Ladepunkte mit jeweils bis zu 22 Kilowatt Leistung bereit. Eine Schnellladesäule mit Gleichstrom ist geplant. Nach Angaben der Feuerwehr musste das Fahrzeug bislang nicht außerhalb der Wache nachgeladen werden. Eine Ladekarte für öffentliche Ladesäulen ist dennoch vorhanden.
Die medizinische und technische Ausrüstung wird durch eine eigene Zusatzbatterie mit Strom versorgt. Sollte das Elektrofahrzeug wegen eines technischen Defekts oder aus anderen Gründen nicht verfügbar sein, steht ein vollständig ausgestattetes Notarzteinsatzfahrzeug mit Verbrennungsmotor bereit.
Weitere Daten sollen folgen
Der Beschaffung war eine Testphase mit einem elektrischen Notarzteinsatzfahrzeug vorausgegangen. Damit prüfte die Feuerwehr nach eigenen Angaben die Anforderungen des Rettungsdienstes bereits vorab. Die nun vorliegenden Werte seien jedoch nur eine Zwischenbilanz. Mit längerer Einsatzdauer sollen insbesondere das Fahr- und Ladeverhalten weiter ausgewertet werden.
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