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DWD: Im Süden verschärft sich die Trockenheit deutlich

Die Böden sind in Teilen Deutschlands stark ausgetrocknet. Während der Süden unter erheblichem Trockenstress leidet, ist die Lage im Nordosten weniger angespannt.

06. August 2026, 11:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Die anhaltende Trockenheit hat nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vor allem in der südlichen Mitte und im Süden Deutschlands kritische Ausmaße erreicht. Dort sind die Böden teils stärker ausgetrocknet als in den Dürrejahren 2018 und 2022. Natur und Landwirtschaft sind zunehmend belastet.

Seit März fiel in weiten Teilen Deutschlands weniger Regen als üblich. Besonders trocken blieb es von Pfalz und Rheinhessen bis Unterfranken. Im Umfeld der Nordsee sowie in einem Streifen vom Münsterland bis zum Erzgebirge erreichten die Niederschlagsmengen dagegen etwa durchschnittliche Werte.

Böden im Süden belastet

In der Nordosthälfte Deutschlands liegt die Bodenfeuchte nach DWD-Angaben meist unter dem jahreszeitlichen Durchschnitt. Eine ausgeprägte Trockenheit besteht dort jedoch nicht. Anders ist die Lage im Süden: Niedrige Niederschläge, lange Wärmephasen und die hohe Verdunstung während der Hitzewelle Ende Juni haben die Bodenfeuchte dort weiter sinken lassen.

Getreide und Raps waren von der Trockenheit bislang vergleichsweise wenig betroffen, weil sie bei hohen Temperaturen schnell abreiften. Für Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln kann der Wassermangel regional aber erhebliche Schäden bedeuten. Auch Grünlandschnitte fielen teils aus, was die Futterversorgung in der Tierhaltung erschweren kann.

Mehr Brandtage registriert

Zusätzlich ist die Waldbrandgefahr deutlich erhöht. Bis zum 2. August wurden deutschlandweit durchschnittlich rund 22 Tage mit hoher oder sehr hoher Waldbrandgefahr gezählt. Im langjährigen Mittel waren es zu diesem Zeitpunkt etwa zehn Tage. Auch bei Graslandbränden lagen die Werte deutlich über dem Durchschnitt. Flüsse und Grundwasser führen wegen geringer Niederschläge, wenig Schneeschmelze und niedriger Zuflüsse vielerorts extrem wenig Wasser.

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