Drone Days bringen Fachwelt an Flughafen Bremen und nach Hatten
Bei den Drone Days 2026 beraten Fachleute bis Freitag über Drohnentechnik, Regeln für den Luftraum und neue Anwendungen.
Die Drone Days 2026 haben am Mittwoch in Bremen begonnen. Bis Freitag treffen sich Fachleute aus Wirtschaft, Forschung, Behörden und Politik, um über unbemannte Flugsysteme und deren Einsatzmöglichkeiten zu beraten. Erwartet werden nach Angaben der Veranstalter rund 1.200 Fachbesucherinnen und Fachbesucher sowie 80 Unternehmen und Institute.
Der Auftakt findet als Symposium in der Bremen-Halle am Flughafen Bremen statt. Am Donnerstag und Freitag wird das Programm am Flugplatz Oldenburg-Hatten fortgesetzt. Dort sind neben Vorträgen und einer Ausstellung auch Flugvorführungen geplant.
Regeln für den Drohnenverkehr
Im Mittelpunkt stehen die rechtlichen und technischen Voraussetzungen für einen breiteren Einsatz von Drohnen. Diskutiert wird unter anderem der Aufbau sogenannter U-Spaces. Damit sind abgegrenzte Lufträume gemeint, in denen Drohnen mit digitalen Diensten sicher in den übrigen Luftverkehr eingebunden werden sollen.
Ein weiteres Thema ist die Rolle von Dienstleistern, die solche U-Spaces betreiben und den Drohnenverkehr koordinieren. Die Veranstalter wollen außerdem über den Übergang von Forschung und Entwicklung zu wirtschaftlichen Anwendungen sprechen. Dabei geht es sowohl um zivile Nutzung als auch um Anwendungen im Verteidigungsbereich.
Flugdemonstrationen in Hatten
Zu den angekündigten Beiträgen zählen Präsentationen von Industrieunternehmen, Bundeswehr, Wissenschaft und Mitgliedern des Verteidigungsausschusses des Bundestags. Als Partnerland sind in diesem Jahr die Niederlande vertreten. Am Flugplatz Oldenburg-Hatten soll unter anderem eine wasserstoffbetriebene Drohne vorgeführt werden.
Organisiert wird die Veranstaltung von b.r.m. IT & Aerospace, der Wirtschaftsbehörde, der WFB Wirtschaftsförderung Bremen und Aviaspace Bremen.
Schauplatz
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Senatspressestelle BremenKommentare
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