Drei Großereignisse bringen Bremens Verkehr unter Druck
Demonstration, Werder-Heimspiel und Freimarkt treffen am Sonnabend aufeinander. Polizei und BSAG rechnen mit erheblichen Verkehrsproblemen.
In Bremen müssen sich Verkehrsteilnehmer am Sonnabend, 31. Oktober, auf erhebliche Behinderungen einstellen. In der Stadt treffen eine Demonstration mit bis zu 4.000 angemeldeten Teilnehmern, ein Bundesliga-Heimspiel von Werder Bremen und der Freimarkt aufeinander.
Die Polizei plant deshalb einen verstärkten Einsatz. Sie empfiehlt, für Fahrten in die Innenstadt möglichst Busse, Bahnen oder das Fahrrad zu nutzen. Allerdings kann auch der öffentliche Nahverkehr zeitweise beeinträchtigt sein.
Demonstration zieht durch Innenstadt
Der Aufzug unter dem Motto „GenZ regelt“ ist zwischen 14 und 18 Uhr vorgesehen. Nach der aktuellen Planung beginnt die Demonstration am Domshof. Die Strecke führt über die Martinistraße und den Brill in die Neustadt. Anschließend soll der Zug über die Wilhelm-Kaisen-Brücke zum Domshof zurückkehren.
Entlang der Route sind vorübergehende Straßensperrungen und Verzögerungen zu erwarten. Nach Angaben des Innenressorts lagen im Vorfeld keine konkreten Hinweise auf geplante Gewalttaten vor.
Mehrere BSAG-Linien betroffen
Auch Fahrgäste der Bremer Straßenbahn AG müssen mit kurzfristigen Änderungen rechnen. Störungen sind auf den Straßenbahnlinien 1, 2, 3, 4 und 6 möglich. Bei den Bussen können die Linien 24, 25, 25X, 26 und 27 betroffen sein. Der Betriebsablauf kann je nach Verlauf der Demonstration angepasst werden.
Zusätzlichen Verkehr bringen das Werder-Heimspiel und der Freimarkt. Dadurch ist nicht nur entlang der Demonstrationsroute, sondern auch auf den Zufahrtswegen zur Innenstadt mit einer hohen Auslastung zu rechnen.
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