Drei Darstellerinnen teilen Ditlevsen-Rolle in Bremen
Anja Behrens inszeniert Tove Ditlevsens „Kopenhagen-Trilogie“ in Bremen mit drei Frauen in derselben Rolle. Auch Schrift ist Teil des Bühnenkonzepts.
In einer Bremer Inszenierung von Tove Ditlevsens „Kopenhagen-Trilogie“ wird die Hauptrolle nicht von einer einzelnen Darstellerin gespielt. Regisseurin Anja Behrens verteilt sie auf drei Frauen.
Damit setzt die Produktion auf mehrere Perspektiven innerhalb einer Figur. Die drei Darstellerinnen verkörpern dieselbe Rolle und prägen gemeinsam die Bühnenfassung der autobiografisch geprägten Trilogie.
Schrift als Bühnenelement
Neben dem Wechselspiel der Darstellerinnen gehört auch Schrift zum Inszenierungskonzept. Sie wird nicht nur als literarische Vorlage behandelt, sondern erhält eine eigene Funktion auf der Bühne.
Behrens beschreibt die Arbeit an der Produktion als Zusammenarbeit ohne Männer. Im Mittelpunkt der Inszenierung steht damit ein weiblich besetztes Ensemble, das Ditlevsens Text gemeinsam gestaltet.
Mehrere Ebenen einer Figur
Die Aufteilung einer Rolle auf drei Personen eröffnet die Möglichkeit, unterschiedliche Facetten und Erfahrungen gleichzeitig sichtbar zu machen. Konkrete Angaben zu Aufführungsterminen, Spielstätte oder Besetzung nennt die vorliegende Meldung nicht.
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taz.deKommentare
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