Drei Brände am Abend fordern Bremer Feuerwehr
In Arbergen brannte eine ehemalige Kantine. Parallel rückte die Feuerwehr zu zwei Küchenbränden aus. Eine Person wurde leicht verletzt.
Drei Brände innerhalb kurzer Zeit haben die Bremer Feuerwehr am Montagabend, 2. November, gefordert. Der größte Einsatz lief in einem leerstehenden Betriebsgebäude in Arbergen. Parallel brannte es in zwei Mehrfamilienhäusern in Woltmershausen und Lesum. Eine Person erlitt leichte Verletzungen.
Die Feuerwehr wurde kurz vor 22.30 Uhr nach Arbergen gerufen. In einem weitläufigen Komplex aus Hallen und Verwaltungsräumen entwickelte sich dichter Rauch. Das Feuer war in einer früheren Kantine ausgebrochen.
40 Kräfte in Arbergen
Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz in das Gebäude. Nach den Löscharbeiten belüfteten die Einsatzkräfte den Komplex umfassend. Wegen des Umfangs teilte die Feuerwehr den Einsatz in drei Bereiche auf. Rund 40 Kräfte waren etwa zweieinhalb Stunden vor Ort. Kurz nach Mitternacht war der Brand gelöscht.
Beteiligt waren Einheiten der Feuer- und Rettungswachen 2 und 3 sowie der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Osterholz. Zuvor waren die beiden Wachen wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage am Klinikum Bremen-Ost alarmiert worden. Dort bestätigte sich kein Feuer.
Person aus Wohnung gerettet
Gegen 22.45 Uhr meldeten Einsatzkräfte einen Küchenbrand in einem dreigeschossigen Mehrfamilienhaus an der Schweewarder Straße in Woltmershausen. Das Haus war beim Eintreffen bereits geräumt. Eine Person wurde aus der betroffenen Wohnung gerettet. Der Rettungsdienst versorgte sie wegen leichter Verletzungen. Das Feuer war schnell gelöscht.
Um etwa 23.15 Uhr folgte ein weiterer Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus in Lesum. Auch dort brachten die Einsatzkräfte die Flammen rasch unter Kontrolle.
Wegen der parallelen Einsätze besetzte die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Blumenthal zeitweise ihren Standort. Zudem wurde ein Fahrzeug der Berufsfeuerwehr in den Bremer Osten verlegt, um die Einsatzbereitschaft abzusichern. Auch der Rettungsdienst verzeichnete laut Leitstelle ein vergleichsweise hohes Einsatzaufkommen.
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presseportal.de (recherchiert)Kommentare
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