DFB-Frauen vor Japan-Duell: Wück lässt Torwartfrage offen
Nach dem 4:2 gegen Australien wartet in Bremen Asienmeister Japan. Bundestrainer Christian Wück rechnet mit einem Gegner von internationalem Topformat.
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft trifft am Dienstag, 13. Oktober, im Bremer Weserstadion auf Japan. Vor der Partie gegen den amtierenden Asienmeister warnt Bundestrainer Christian Wück vor der spielerischen Qualität des Gegners. Noch nicht entschieden ist, wer im deutschen Tor beginnen wird.
Das Länderspiel wird um 17.45 Uhr angepfiffen und live in der ARD übertragen. Für die deutsche Auswahl ist die Begegnung ein weiterer Test auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien.
Japan als Härtetest
Deutschland reist mit einem Erfolg nach Bremen. Am Freitag setzte sich die Mannschaft in Karlsruhe mit 4:2 gegen Australien durch. Melissa Kössler erzielte dabei ihre ersten beiden Treffer für die Nationalmannschaft. Außerdem trafen Camilla Küver und Sjoeke Nüsken.
Mit Japan wartet nun ein Gegner, den Wück zur internationalen Spitze zählt. Das Duell soll weitere Erkenntnisse über den Leistungsstand der deutschen Mannschaft liefern. Die Besetzung im Tor ließ der Bundestrainer vor dem Spiel bewusst offen.
Werder-Spielerin im Kader
Zum japanischen Aufgebot gehört auch Mei Shimada. Die Angreiferin spielt in der Bundesliga für Werder Bremen und hatte wenige Tage vor der Partie ihr Debüt für Japans Nationalmannschaft gegeben. Damit könnte sie im Weserstadion auf Gegnerinnen treffen, die sie aus dem deutschen Vereinsfußball kennt.
Für Japan ist das Spiel ebenfalls ein Vergleich mit einem früheren Weltmeister. Die DFB-Auswahl wiederum bekommt nach Australien innerhalb weniger Tage einen weiteren anspruchsvollen internationalen Gegner.
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Der TagesspiegelKommentare
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