Delmenhorst plant Austausch für Angehörige bei Tourette
Die Selbsthilfe-Kontaktstelle prüft, ob ein Treffen für Angehörige von Menschen mit Tourette-Syndrom zustande kommen kann. Interessierte können sich melden.
Die Delmenhorster Selbsthilfe-Kontaktstelle sucht Angehörige und andere Bezugspersonen von Menschen mit Tourette-Syndrom. Sie will zunächst ermitteln, ob genügend Interesse an einem gemeinsamen Treffen besteht. Ein konkreter Termin steht noch nicht fest.
Angesprochen sind Eltern, Geschwister, Partnerinnen und Partner sowie weitere Menschen aus dem persönlichen Umfeld von Betroffenen. Das geplante Treffen soll einen unverbindlichen Austausch ermöglichen.
Austausch unter Angehörigen
Nach Angaben der Kontaktstelle stehen Bezugspersonen häufig vor besonderen Herausforderungen. Weil das Tourette-Syndrom selten vorkommt, gebe es für Angehörige bislang nur wenige Möglichkeiten, mit Menschen in einer ähnlichen Situation ins Gespräch zu kommen.
Die Kontaktstelle gehört zum Fachdienst Gesundheit der Stadt Delmenhorst. Sie begleitet bestehende Selbsthilfegruppen und unterstützt Interessierte auch bei der Gründung neuer Angebote. In Delmenhorst gibt es nach Angaben der Stadt bereits mehr als 50 Selbsthilfegruppen zu unterschiedlichen Themen.
Kontakt für Interessierte
Wer an einem Treffen für Tourette-Angehörige interessiert ist, kann sich telefonisch unter 04221 99-2625 oder per E-Mail an die Selbsthilfe-Kontaktstelle wenden. Persönliche Gespräche sind in der Anlaufstelle an der Langen Straße möglich. Informationen über die bestehenden Gruppen stehen außerdem auf der Internetseite der Delmenhorster Selbsthilfe-Kontaktstelle bereit.
Ob und wann das neue Treffen angeboten wird, hängt von der Zahl der Rückmeldungen ab.
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Stadt DelmenhorstKommentare
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