Busfahrt gestoppt, fünf Verletzte und mehrere Zeugenaufrufe

Die Polizei Bremen berichtet über einen falschen Busfahrer, rassistische Beleidigungen, Pfefferspray in einer Diskothek und gefährliche Situationen im Straßenverkehr.

Polizei 12. Oktober 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Polizei Bremen (Archivfoto)
Polizei Bremen (Archivfoto) | Foto: Polizei Bremen / Wikimedia Commons, gemeinfrei

Ein 18-Jähriger hat sich am Sonntagnachmittag am Bremer Hauptbahnhof als Fahrer eines Regionalbusses ausgegeben. Gegen 16.05 Uhr setzte er sich mit dem Bus in Bewegung und fuhr abweichend von der vorgesehenen Strecke durch den Bremer Westen. Einsatzkräfte stoppten die Fahrt und brachten den jungen Mann zur Wache.

Angriff in Straßenbahn

In Gröpelingen soll ein 41-Jähriger am Samstagabend drei Kinder in einer Straßenbahn rassistisch beleidigt haben. Ein 25 Jahre alter Fahrgast griff ein. Die Polizei sucht nun die betroffenen Kinder. Der Vorfall ereignete sich gegen 18.50 Uhr auf der Gröpelinger Heerstraße.

Im Steintor wurden am frühen Sonntagmorgen fünf Menschen durch Pfefferspray verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten eine 32-Jährige und eine weitere Frau gegen 4.50 Uhr in einer Diskothek aneinander. Die 32-Jährige versprühte daraufhin das Reizgas. Eine verletzte Person kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Radfahrerin stürzt

Bereits am Freitagnachmittag stürzte eine 35-jährige Radfahrerin in der Neustadt. Laut Polizei war ihr ein Hochzeitskorso auf der Pappelstraße zunächst dicht gefolgt und hatte gehupt. Anschließend sollen Fahrzeuge mit zu geringem Seitenabstand an ihr vorbeigefahren sein. Die Frau kam im Bereich der Kreuzung Pappelstraße und Rüdesheimer Straße zu Fall.

In Schwachhausen wurde zudem am Donnerstagabend eine Fensterscheibe eines Wohnhauses an der Emmastraße durch Stahlkugeln beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Polizei bittet mögliche Zeugen um Hinweise.

Warnung vor Betrügern

Die Polizei warnt außerdem vor falschen Wasserwerkern. Am Dienstag verschafften sich jeweils zwei Männer in mindestens fünf Fällen unter einem Vorwand Zugang zu Wohnungen. Betroffen waren überwiegend ältere Menschen. Die Vorfälle ereigneten sich zwischen 11 und 14.30 Uhr an verschiedenen Orten im Bremer Stadtgebiet.

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