Bürgerschaft beschließt Freiwilliges Handwerksjahr für Bremen

Junge Menschen sollen künftig Einblicke in Handwerksberufe erhalten. Die Handwerkskammer begrüßt den Beschluss und bietet Unterstützung bei der Umsetzung an.

Politik 24. September 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Bremische Bürgerschaft (Archivfoto)
Bremische Bürgerschaft (Archivfoto) | Foto: Jürgen Howaldt / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 de

Die Bremische Bürgerschaft hat am Donnerstag, 24. September, die Einführung eines Freiwilligen Handwerksjahres beschlossen. Das neue Angebot soll jungen Menschen die Möglichkeit geben, unterschiedliche Bereiche des Handwerks kennenzulernen und sich beruflich zu orientieren.

Die Handwerkskammer Bremen begrüßte die Entscheidung. Nach ihrer Einschätzung können Jugendliche auf diesem Weg Berufe entdecken, die sie bei ihrer bisherigen Berufsplanung möglicherweise noch nicht berücksichtigt haben.

Einblicke ins Handwerk

Kammerpräses Thomas Kurzke verwies neben der praktischen Orientierung auch auf berufliche Entwicklungsmöglichkeiten im Handwerk. Er äußerte zudem die Hoffnung, dass sich viele junge Frauen für das freiwillige Jahr entscheiden.

Als Vorbild nannte die Kammer Schleswig-Holstein. Dort habe sich ein entsprechendes Angebot bereits bewährt. Konkrete Angaben zu den dortigen Erfahrungen oder Ergebnissen machte sie nicht.

Umsetzung noch offen

Nach dem Bürgerschaftsbeschluss sollen künftig sowohl junge Menschen als auch Handwerksbetriebe in Bremen und Bremerhaven an dem Modell teilnehmen können. Die Handwerkskammer bot an, ihre Erfahrungen aus der Berufsorientierung in die weitere Ausgestaltung einzubringen.

Wann das Freiwillige Handwerksjahr startet, wie lange es dauert und welche Voraussetzungen für eine Teilnahme gelten, geht aus der Mitteilung der Kammer nicht hervor. Auch zu Bewerbungsverfahren, Vergütung und Finanzierung wurden keine Angaben gemacht.

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