Bürgermeister Bovenschulte begrüßt EU-Entscheidung zur Revolutionsgarde
Bremens Bürgermeister unterstützt die Einstufung der iranischen Revolutionsgarde als Terrororganisation durch die EU.
Bremens Bürgermeister unterstützt die Einstufung der iranischen Revolutionsgarde als Terrororganisation durch die EU.
Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat die jüngste Entscheidung der Europäischen Union, die Islamischen Revolutionsgarden Irans als Terrororganisation einzustufen, ausdrücklich begrüßt. "Es ist gut, dass die EU sich jetzt klar positioniert hat. Die Entscheidung war nach dem gewaltsamen Vorgehen gegen die Zivilbevölkerung in den vergangenen Monaten überfällig", sagte Bovenschulte am 29. Januar 2026.
Er betonte, dass Menschen im Iran gezielt getötet oder verhaftet werden, weil sie sich für eine bessere Gesellschaft ohne Unterdrückung einsetzen. Auch das Recht auf freien Zugang zu Informationen werde eingeschränkt, und Gewalttaten würden vertuscht. "Dies ist eine fundamentale Verletzung von Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit und da dürfen wir nicht weiter wegsehen", fügte der Bürgermeister hinzu.
Bereits vor zwei Wochen hatte Bovenschulte an die EU appelliert, die Revolutionsgarde als Terrororganisation einzustufen. Er unterstrich die Solidarität der Freien Hansestadt Bremen mit den Menschen im Iran und besonders mit den in Bremen lebenden Personen iranischer Herkunft. "Wir teilen ihre Sorge um die Entwicklungen in ihrer Heimat", erklärte er.
Ansprechpartner für die Medien ist Christian Dohle, Pressesprecher des Senats, erreichbar unter Tel.: (0421) 361-2396 oder E-Mail: christian.dohle@sk.bremen.de.