Kultur

Bundesverdienstkreuz für Bremer Engagierten Jürgen Maly

Jürgen Maly ist für sein langjähriges Engagement in Sport, Kultur, Jugend- und Erinnerungsarbeit mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt worden.

03. September 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Bürgermeister und Kultursenator Andreas Bovenschulte verlieh Jürgen Maly das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Bürgermeister und Kultursenator Andreas Bovenschulte verlieh Jürgen Maly das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. | Foto: Senatspressestelle Bremen

Jürgen Maly hat das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Bürgermeister Andreas Bovenschulte überreichte die Auszeichnung am Donnerstag im Senatssaal des Bremer Rathauses. Gewürdigt wurde Malys jahrzehntelanger ehrenamtlicher Einsatz für gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Projekte in Bremen.

Der 1954 in Bremen geborene Maly engagiert sich seit 1969 bei der Naturfreundejugend und den Bremer Naturfreunden. Auch im Landesjugendring übernahm er leitende Aufgaben. Zudem setzte er sich für die Städtefreundschaft mit Rostock sowie Kontakte von Jugendorganisationen nach Ungarn und in die Ukraine ein.

Sport und Teilhabe

Mehr als 30 Jahre lang prägte Maly als Vorsitzender den ATS Buntentor. Während seiner Zeit an der Spitze des Vereins stieg die Mitgliederzahl seit 2004 von 800 auf mehr als 3000. Zu den begleiteten Vorhaben zählt der Umbau der früheren Schule an der Kornstraße zu einem Sporthaus.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit war der inklusive Sport. Gemeinsam mit der Lebenshilfe Bremen setzte sich Maly für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein, darunter für einen inklusiven Spielplatz. Dafür erhielt er 2024 den Bremer Inklusionspreis im Sport.

Kultur und Erinnerung

Seit 2006 führt Maly zudem die Kulturschmiede Bremen, den Trägerverein des Schnürschuh-Theaters. Nach Angaben des Senats trug er dazu bei, das Theater als Ort der Stadtteilkultur zu sichern. Als Vorsitzender der Georg-Elser-Initiative Bremen engagiert er sich außerdem für die Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus und für Zivilcourage.

Neben seiner Tätigkeit als Fachanwalt für Arbeitsrecht arbeitete Maly auch in der Jugend- und Sozialarbeit. Mit Projekten wie der Arbeitsloseninitiative „Blitz Blank Buntentor“ unterstützte er benachteiligte Jugendliche.

Schauplatz

Am Markt, Bremen

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