Bundespolizist erkennt mutmaßlichen Taschendieb im Bremer Hauptbahnhof
Ein Zivilfahnder hat einen 19-Jährigen im Bremer Hauptbahnhof wiedererkannt. Er soll Mitte Juni einen Reisenden bestohlen haben.
Ein Zivilfahnder der Bundespolizei hat im Bremer Hauptbahnhof einen 19-Jährigen wiedererkannt, der im Verdacht steht, Mitte Juni einen Reisenden bestohlen zu haben. Der Mann wurde am frühen Montagabend zusammen mit einem 31-Jährigen vorläufig festgenommen.
Nach Angaben der Bundespolizei soll der 19-Jährige einem Reisenden aus Essen damals ein Mobiltelefon und eine Geldbörse entwendet haben. Der Geschädigte bemerkte den Verlust erst, nachdem er in einen Metronom-Zug nach Hamburg eingestiegen war, und erstattete Anzeige bei der Bundespolizei.
Aufnahmen führten zur Spur
Die Ermittler sicherten nach der Anzeige Bilder aus der Videoüberwachung. Darauf war ein Tatverdächtiger bei der mutmaßlichen Tat zu erkennen. Zunächst blieb die Fahndung jedoch ohne Ergebnis.
Ein sogenannter Super-Recognizer, also ein Beamter mit besonders ausgeprägter Fähigkeit zur Wiedererkennung von Gesichtern, erkannte den 19-Jährigen nun im Bahnhof wieder. Er verständigte uniformierte Kollegen.
Zwei Handys sichergestellt
Bei der Festnahme fanden die Beamten bei den beiden Männern zwei Mobiltelefone, die nach Einschätzung der Bundespolizei kurz zuvor gestohlen worden sein könnten. Die Polizei geht davon aus, dass das Duo im Bahnhof nach weiteren Gelegenheiten für Diebstähle suchte.
Gegen beide Beschuldigte wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls eingeleitet.
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presseportal.de (recherchiert)Kommentare
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