Brotkäfer im Haus: So lässt sich ein neuer Befall verhindern
Behörden in Niedersachsen und Bremen geben Hinweise zum Umgang mit Brotkäfern. Entscheidend ist, befallene Vorräte zu finden und sicher zu entsorgen.
Behörden in Niedersachsen und Bremen weisen auf den richtigen Umgang mit Brotkäfern in Wohnungen hin. Einzelne Tiere können mit dem Staubsauger entfernt werden. Der Staubsaugerbeutel sollte danach bis zur nächsten Nutzung im Gefrierschrank bleiben. Dadurch sterben die Käfer ab und können nicht wieder herauskriechen.
Das Absaugen allein beendet den Befall jedoch nicht. Dafür müssen die Entwicklungsherde gefunden werden. Sie liegen häufig in Lebensmitteln oder anderen kohlenhydrathaltigen Stoffen. Auch trockener Rattenkot kann den Käfern als Grundlage dienen.
Befallene Vorräte entsorgen
Verunreinigte Lebensmittel sollten aus hygienischen Gründen weggeworfen werden. Vor der Entsorgung müssen möglichst auch Eier, Larven und Puppen abgetötet werden. Andernfalls können später geschlüpfte Käfer erneut in die Wohnung gelangen.
Geeignet ist etwa mehrtägiges Einfrieren. Feste Lebensmittel wie Nudeln oder Nüsse können alternativ einige Minuten abgekocht werden. Vorräte sollten anschließend in stabilen, luftdichten Behältern mit Gummidichtung aufbewahrt werden. Gewöhnliche Plastikdosen bieten nach Angaben der Behörden meist keinen ausreichenden Schutz. Als Alternative kommen beispielsweise Einmachgläser mit Schnappverschluss infrage.
Verwechslungen sind möglich
Eine eindeutige Bestimmung ist mit bloßem Auge schwierig, weil viele schädliche Käfer klein und braun sind. Brotkäfer werden besonders häufig mit Holzschädlingen verwechselt, die ebenfalls zu den Nagekäfern gehören. Auch Teppichkäfer sehen ihnen ähnlich. Sicherheit bietet erst eine professionelle Untersuchung unter dem Mikroskop.
Originalquelle
laves.niedersachsen.de (recherchiert)Kommentare
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