Bremer Urologe informiert über Nierensteine und ihre Behandlung

Ein kostenloser Vortrag am Klinikum Bremen-Mitte erklärt, wie Nierensteine entstehen, welche Warnzeichen es gibt und wann ein Eingriff nötig wird.

Panorama 28. Oktober 2026, 00:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Klinikum Bremen-Mitte (Archivfoto)
Klinikum Bremen-Mitte (Archivfoto) | Foto: Bin im Garten / Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Starke Schmerzen in der Flanke, Übelkeit, Blutungen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen können auf Nierensteine hindeuten. Betroffene sollten solche Beschwerden zeitnah medizinisch untersuchen lassen. Über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten informiert Professor Sebastian Melchior am Mittwoch, 4. November 2026, um 18 Uhr im Klinikum Bremen-Mitte.

Melchior leitet dort die Urologische Klinik. Sein Vortrag gehört zur Veranstaltungsreihe „Gesundheit in Serie“ des Klinikverbunds Gesundheit Nord. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kristalle bilden Steine

Nierensteine entstehen, wenn sich bestimmte Bestandteile des Urins zu Kristallen verbinden. Die Steine können in der Niere verbleiben oder durch die Harnwege wandern. Kleine Exemplare werden teilweise ausgeschieden, ohne dass Betroffene sie bemerken.

Größere Steine können dagegen heftige, krampfartige Schmerzen auslösen. Eine solche Nierenkolik kann außerdem mit Blutungen, Übelkeit und Erbrechen einhergehen.

Therapie hängt von Größe ab

Welche Behandlung infrage kommt, richtet sich unter anderem nach der Größe und Lage der Steine sowie nach den jeweiligen Beschwerden. Kleinere Steine können laut Melchior häufig mit unterstützenden Medikamenten, ausreichender Flüssigkeitszufuhr und Bewegung von selbst abgehen.

Bei größeren Steinen kann eine endoskopische Behandlung oder eine minimalinvasive Operation notwendig werden. Endoskopisch bedeutet, dass Ärztinnen und Ärzte mit speziellen Instrumenten über natürliche Körperöffnungen arbeiten. Minimalinvasive Eingriffe kommen mit möglichst kleinen Zugängen aus.

In der Vortragsreihe behandeln leitende Medizinerinnen und Mediziner der vier Gesundheit-Nord-Krankenhäuser regelmäßig unterschiedliche Gesundheitsthemen und beantworten Fragen aus dem Publikum.

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