Bremer Umweltressort plant Klimaschutz-Leitfaden für Verwaltung

Nach einem internen Workshop will das Bremer Umweltressort Klimaschutz stärker in Verwaltungsabläufen verankern. Geplant sind Empfehlungen und weitere Angebote.

Panorama 05. Oktober 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Das Bremer Umweltressort will Klimaschutz systematischer in seinen internen Abläufen verankern. Dazu wurde die Maßnahme „Klimaschutz in der Verwaltung“ in den Aktionsplan Klimaschutz aufgenommen. Als nächste Schritte sind ein Papier mit Handlungsempfehlungen und regelmäßige Angebote für Beschäftigte vorgesehen.

Den Auftakt bildete am 1. Oktober eine interne Veranstaltung im Überseemuseum. Nach Angaben der Behörde nahmen rund 60 Beschäftigte aus verschiedenen Abteilungen freiwillig daran teil. Sie berieten darüber, wie sich Ressourcenverbrauch und Emissionen im Verwaltungsalltag verringern lassen.

Ideen für den Arbeitsalltag

Behandelt wurden unter anderem klimafreundliche Mobilität, nachhaltige Veranstaltungsplanung, Mehrwegbehälter und regional ausgerichtete Verpflegung bei Konferenzen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Stromverbrauch beim Einsatz künstlicher Intelligenz. Dabei ging es etwa um möglichst präzise formulierte Eingaben, die den Rechenaufwand begrenzen sollen.

Die Teilnehmenden beschäftigten sich außerdem mit der Frage, wie nachhaltige Veranstaltungen unter Beachtung des Haushaltsrechts organisiert werden können. Hinweise kamen in kurzen Beiträgen und interaktiven Formaten von Beschäftigten aus mehreren Fachbereichen.

Übertragung auf andere Ressorts

Erfahrungen und Rückmeldungen aus dem Workshop sollen in die weiteren internen Klimaschutzmaßnahmen einfließen. Bestehende Projekte sollen besser miteinander verbunden, Lücken ermittelt und zusätzliche Ansätze entwickelt werden. Bewährte Lösungen könnten später auch anderen Senatsressorts zur Verfügung gestellt werden.

Die Maßnahme ist Teil der Bremer Klimaschutzstrategie 2038. Konkrete Einsparziele, ein Zeitplan für die Umsetzung oder Angaben zu den Kosten nannte das Umweltressort nicht.

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