Bremer Transferpreis würdigt Projekte für Bildung und Naturschutz

Die Universität Bremen hat Sabine Doff, Marko Rohlfs und Jan-Oliver Buhlmann für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis ausgezeichnet.

Panorama 28. Oktober 2026, 01:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Bremer Transferpreis würdigt Projekte für Bildung und Naturschutz
Foto: Presseportal Bremen

Die Universität Bremen hat drei Auszeichnungen für den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis vergeben. Den mit 2000 Euro dotierten Transferpreis erhielt Professorin Sabine Doff für ihr Projekt „UNLOCK THE FUTURE“. Professor Marko Rohlfs bekam den erstmals verliehenen Nachhaltigkeitspreis in Höhe von 1000 Euro. Unternehmer Jan-Oliver Buhlmann wurde als erste „Transferpersönlichkeit“ geehrt.

Die Preisverleihung fand am Dienstag, 27. Oktober, statt. Nach Angaben der Universität sollen die Auszeichnungen Projekte und Personen würdigen, die Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik oder Zivilgesellschaft verbinden.

Bildung verständlich vermitteln

Doffs Projekt befasst sich mit Bildungsgerechtigkeit und deren Umsetzung im Schulalltag. Forschungsergebnisse wurden dafür allgemeinverständlich aufbereitet. Die Ausstellung stellt zwölf Praxisbeispiele vor und richtet sich an Schulen im Land Bremen, besonders an Einrichtungen des Startchancenprogramms. Zusätzlich gibt es eine mobile Variante und eine Posterfassung, die auch außerhalb Bremens eingesetzt werden können.

Rinder als Landschaftspfleger

Rohlfs wurde für das Projekt „Weidelandschaft Weserbogen“ ausgezeichnet. Es untersucht, wie extensive Rinderbeweidung die Artenvielfalt fördern kann. Fraß, Tritt und Dung der Tiere schaffen unterschiedliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Das Vorhaben verbindet Forschung, Landwirtschaft, Naturschutz, Verwaltung und Umweltbildung. Studierende untersuchen derzeit in acht Abschlussarbeiten die Folgen der Beweidung für Vegetation, Insekten und Lebensräume.

Netzwerk für Gründungen

Buhlmann erhielt die persönliche Auszeichnung für sein Engagement beim Aufbau der „hoi startup factory“. Das Bündnis verknüpft Wissenschaft, Wirtschaft und Gründungsförderung in Bremen, Oldenburg und dem Nordwesten. Ziel ist eine engere Zusammenarbeit von mittelständischen Unternehmen, Start-ups und Hochschulen.

Originalquelle

Presseportal Bremen

Teilen

Kommentare

Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.

Den ersten Kommentar schreiben

Mit dem Absenden werden Name, Kommentar und Zeitpunkt öffentlich angezeigt. E-Mail-Adresse und IP-Adresse bleiben intern; die IP-Adresse wird nach 30 Tagen gelöscht.

Verwandte Artikel

Impressum · Datenschutz