Bremer Talent Faciejew trifft doppelt bei Profidebüt für Kiel

Der frühere Habenhauser Jugendspieler Vincent Faciejew hat erstmals für die Profis des THW Kiel gespielt. Im DHB-Pokal erzielte der Rechtsaußen gleich zwei Tore.

Panorama 27. September 2026, 22:10 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Ostseehalle, Spielstätte von THW Kiel (Archivfoto)
Ostseehalle, Spielstätte von THW Kiel (Archivfoto) | Foto: Klaas Ole Kürtz ( Drbashir117 ) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5

Vincent Faciejew hat bei seinem ersten Einsatz für die Profimannschaft des THW Kiel zwei Tore erzielt. Der ehemalige Jugendspieler des ATSV Habenhausen wurde beim 41:23-Erfolg im DHB-Pokal gegen den Zweitligisten TV Hüttenberg erstmals in den Kader des deutschen Rekordmeisters berufen.

Der Rechtsaußen kam nach 19 Minuten ins Spiel. In der 40. Minute gelang ihm sein erster Treffer für die Kieler Profis, wenig später folgte das zweite Tor. Personelle Ausfälle beim THW hatten Faciejews Berufung in die Mannschaft ermöglicht.

Ausbildung in Habenhausen

Faciejew durchlief beim ATSV Habenhausen sämtliche Jugendmannschaften. Bereits in der vergangenen Saison sollte er schrittweise an die erste Herrenmannschaft herangeführt werden und Erfahrungen im damaligen Drittliga-Kader sammeln. Eine schwere Verletzung verhinderte die geplanten Einsätze jedoch.

Zur laufenden Saison wechselte Faciejew nach Kiel. Dort spielt er regulär in der A-Jugend-Bundesliga. Im Sommer gewann er mit der deutschen U18-Nationalmannschaft die Europameisterschaft.

Bremer Spuren im Spitzenhandball

Faciejew ist nicht der erste in Habenhausen ausgebildete Spieler, der den Sprung in den deutschen Spitzenhandball geschafft hat. Miro Schluroff, der ebenfalls beim ATSV mit dem Handball begann, spielt für den Bundesligisten VfL Gummersbach und wurde bereits in die deutsche A-Nationalmannschaft berufen.

Auch Uwe Schwenker wurde in seiner Jugend beim ATSV trainiert. Der frühere Nationalspieler war später langjähriger Spieler, Kapitän und Manager des THW Kiel. Zu seinen Trainern in Bremen gehörte sein Vater Hinni Schwenker, nach dem die Habenhauser Sporthalle benannt ist.

Originalquelle

ATSV Habenhausen

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