Bremer Polizei zieht erste Bilanz nach Einheitsfeier
Nach drei Einsatztagen bewertet die Bremer Polizei ihr Sicherheitskonzept positiv. Neben friedlichen Feiern gab es Diebstähle, Sachschäden und verletzte Einsatzkräfte.
Nach den zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen zieht die Polizei eine erste positive Bilanz. Das Sicherheitskonzept habe sich aus ihrer Sicht während des dreitägigen Bürgerfestes vom 2. bis 4. Oktober bewährt. Eine umfassende Auswertung des Großeinsatzes steht allerdings noch aus.
Einsatzkräfte aus Bremen, anderen Bundesländern und vom Bund sicherten die Veranstaltungen und Versammlungen. Sie übernahmen zudem Verkehrsmaßnahmen und waren auf den Festflächen präsent. Nach Angaben der Polizei meldeten zahlreiche Gäste zurück, dass sie sich sicher gefühlt hätten.
Zwischenfälle und Straftaten
Ganz ohne Probleme verlief das Wochenende nicht. Die Einsatzkräfte bearbeiteten unter anderem Diebstähle und Sachbeschädigungen. Zeitweise wurden außerdem Kinder vermisst, die im Gedränge den Kontakt zu ihren Begleitpersonen verloren hatten.
Bei einzelnen Veranstaltungen und Demonstrationen kam es zu Straftaten und Auseinandersetzungen. Dabei wurden auch Polizistinnen und Polizisten verletzt. Bereits am Samstag hatte die Polizei mitgeteilt, dass vier Beamte bei einem Protest Verletzungen erlitten hatten. Sie konnten ihren Dienst fortsetzen. Tatverdächtige wurden festgenommen, mehrere Versammlungen wurden beendet.
Auswertung beginnt
Polizeipräsident Dirk Fasse erklärte, die meisten Menschen hätten friedlich gefeiert. Die Einsatzkräfte seien auf Zwischenfälle vorbereitet gewesen und hätten schnell reagieren können. Er dankte den beteiligten Polizeien für ihre Unterstützung.
In den kommenden Tagen will die Bremer Polizei den Einsatz detailliert untersuchen. Geprüft werden sollen die polizeilichen Maßnahmen, das Sicherheits- und Verkehrskonzept sowie die Zusammenarbeit mit Behörden und weiteren Organisationen. Damit bleibt die veröffentlichte Einschätzung zunächst vorläufig.
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