Bremer Krankenkassen verweisen auf Preisunterschiede bei RSV-Impfstoffen
Für RSV-Impfungen stehen drei Präparate zur Verfügung. Bei Nachbestellungen sollen Bremer Praxen laut KV auf die Wirtschaftlichkeit achten.
Bremer Arztpraxen sollen bei der Nachbestellung von Impfstoffen gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) die Preisunterschiede zwischen den verfügbaren Präparaten berücksichtigen. Darauf weist die Kassenärztliche Vereinigung Bremen unter Berufung auf die Bremer Krankenkassen hin.
Nach deren Angaben stehen für die RSV-Impfung drei Impfstoffe zur Verfügung. Das Präparat Abrysvo ist demnach derzeit das günstigste Produkt in diesem Bereich. Konkrete Preise für die drei Impfstoffe nennt die Mitteilung allerdings nicht.
Vorgabe für Nachbestellungen
Der Hinweis richtet sich vor allem an Praxen, die für die laufende Impfsaison weitere Dosen als Sprechstundenbedarf bestellen. Dabei gilt nach Angaben der KV das Wirtschaftlichkeitsgebot. Medizinische Leistungen und dafür benötigte Mittel sollen demnach wirtschaftlich eingesetzt werden.
Bereits bestellte Impfstoffe sind von dem Hinweis nicht betroffen. Sie können weiterhin regulär verabreicht werden. Eine Rückgabe oder ein Austausch vorhandener Präparate wird nicht verlangt.
Impfung für ältere Menschen
Die RSV-Impfung ist für Menschen ab 75 Jahren vorgesehen. Auch Personen zwischen 60 und 74 Jahren können geimpft werden, wenn bei ihnen entsprechende Risikofaktoren bestehen. Welche Risikofaktoren im Einzelnen maßgeblich sind, führt die Mitteilung nicht aus.
Für Patientinnen und Patienten enthält die Information keine Aufforderung, einen bereits vereinbarten Impftermin oder den vorgesehenen Impfstoff zu ändern. Im Mittelpunkt steht vielmehr die wirtschaftliche Beschaffung durch die behandelnden Praxen während der laufenden Saison.
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