Bremer Fußball-Verband besteht seit 80 Jahren
Der Bremer Fußball-Verband erinnert an seine Anerkennung vom 2. August 1946. Der organisierte Neustart des Fußballs begann bereits 1945 auf dem Stadtwerder.
Der Bremer Fußball-Verband erinnert an seine Anerkennung vom 2. August 1946. Der organisierte Neustart des Fußballs begann bereits 1945 auf dem Stadtwerder.
Der Bremer Fußball-Verband (BFV) begeht am Sonntag sein 80-jähriges Bestehen. Als offizielles Gründungsdatum gilt der 2. August 1946: An diesem Tag erkannte die Militärregierung den Bremer Sportbund und dessen Fußballsparte an.
Der Neuaufbau des organisierten Fußballs hatte jedoch schon im Herbst 1945 begonnen. Am 28. Oktober trafen sich Vertreter von 19 Vereinen im Kuhhirten auf dem Stadtwerder. In der vom Krieg stark beschädigten Stadt sollten sie den Spielbetrieb wieder organisieren.
Start nach dem Krieg
Schon im ersten Jahr beteiligten sich nach Angaben des Verbandes 47 Vereine mit 120 Mannschaften am Spielbetrieb. Am 23. Juli 1949 wurde die Fußballsparte organisatorisch eigenständig und erhielt den Namen Bremer Fußball-Verband.
In den folgenden Jahrzehnten kamen neue Spielklassen hinzu. Der Verband baute außerdem den Jugend- und Schulfußball aus; Frauen- und Mädchenfußball wurden fester Bestandteil seiner Arbeit. Zur Verbandsgeschichte zählen auch die deutschen Amateurmeisterschaften von Bremen 1860 und des SV Werder sowie der Gewinn des Länderpokals 1984.
Verwaltung wurde digital
Seit den 1990er-Jahren wurde der Spielbetrieb schrittweise digitalisiert. Das damalige Sportinformationssystem war ein Vorläufer des heutigen DFBnet. Neben der Organisation von Ligen und Wettbewerben gehören inzwischen die Aus- und Fortbildung von Trainerinnen, Trainern sowie Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern, Talentförderung und Vereinsberatung zu den Aufgaben des BFV.
Präsident ist seit November 2023 Patrick von Haacke vom BSC Hastedt. Er übernahm das Amt, nachdem sein Vorgänger Björn Fecker nach seiner Wahl zum Bremer Finanzsenator zurückgetreten war. Im Juni 2026 bestätigte ihn der Verbandstag für eine weitere Amtszeit bis 2030.