Bremer Freimarkt endet mit weniger Besuchern und sinkenden Umsätzen
Bis zu 1,5 Millionen Menschen kamen auf die Bürgerweide. Schlechtes Wetter, höhere Kosten und zurückhaltender Konsum belasteten die Bilanz.
Der 991. Bremer Freimarkt ist am Sonntag nach 17 Tagen zu Ende gegangen. Nach Schätzung der Schausteller besuchten rund 1,4 bis 1,5 Millionen Menschen das Volksfest auf der Bürgerweide. Damit blieb die Zahl etwas unter dem Vorjahreswert: 2025 waren gut 1,5 Millionen Gäste gezählt worden.
Vor allem Regen und starker Wind an den ersten beiden Wochenenden bremsten den Zulauf. Zum Abschluss füllte sich das Gelände noch einmal deutlich.
Weniger Geld ausgegeben
Nicht nur die Besucherzahl, sondern auch die Einnahmen blieben hinter den Erwartungen zurück. Nach Angaben von Susanne Keuneke, Vorsitzende des Schaustellerverbands, gaben viele Gäste weniger Geld aus. Als wesentlichen Grund nannte sie die gestiegenen Lebenshaltungskosten.
Gleichzeitig mussten die Schausteller höhere Betriebskosten tragen. Insgesamt seien die Umsätze deshalb etwas geringer ausgefallen. Der Verband zog damit eine verhaltene Bilanz des diesjährigen Volksfestes.
Polizei zieht positive Bilanz
Die Polizei bewertete den Verlauf des Freimarkts insgesamt als friedlich. Während der gut zwei Wochen registrierten die Einsatzkräfte dennoch Delikte, die bei einer Großveranstaltung dieser Art regelmäßig vorkommen. Dazu gehörten Körperverletzungen, Diebstähle und Verstöße im Zusammenhang mit Drogen.
Eine abschließende Polizeistatistik lag zum Ende des Freimarkts noch nicht vor. Ungeachtet der einzelnen Vorfälle sprach die Polizei insgesamt von einem friedlichen Familienfest.
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butenunbinnen.de (recherchiert)Kommentare
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