Bremer Beckenbodenzentrum besteht Qualitätsprüfung
Das Beckenbodenzentrum am St. Joseph-Stift ist einem Verbund aus mehr als 40 Kliniken beigetreten. Zuvor wurden Abläufe und Standards geprüft.
Das Beckenbodenzentrum des Bremer Krankenhauses St. Joseph-Stift hat die Zertifizierung des Qualitätsverbundes Beckenboden erhalten. Bei dem vorausgehenden Audit wurden nach Angaben der Klinik unter anderem Strukturen, Arbeitsabläufe und medizinische Behandlungsstandards kontrolliert.
Mit der Zertifizierung gehört die Einrichtung nun zu einem Zusammenschluss von mehr als 40 Kliniken. Der Verbund arbeitet an einheitlichen Vorgaben für die Behandlung von Frauen mit Beckenbodenschwäche und entwickelt diese Standards fortlaufend weiter.
Rund 470 Eingriffe jährlich
Das Zentrum behandelt urogynäkologische Erkrankungen wie Harninkontinenz und Beckenorgansenkungen. Nach Angaben der Leiterinnen werden dort pro Jahr etwa 470 operative Eingriffe vorgenommen. Damit zählt die Bremer Einrichtung innerhalb des Qualitätsverbundes zu den größeren Zentren.
Geleitet wird das Beckenbodenzentrum von Sabine Gaiser und Kerstin Volkmer. Beide sind Oberärztinnen der Frauenklinik am St. Joseph-Stift. Sie weisen darauf hin, dass Inkontinenz und andere Beschwerden des Beckenbodens den Alltag betroffener Frauen stark einschränken können und häufig weiterhin mit Scham verbunden sind.
Seit 2013 in Bremen
Gegründet wurde das Zentrum 2013 unter der Leitung der beiden Fachärztinnen. Seit dem Sommer 2021 befindet es sich im Ärztehaus Sankt Marien an der Schwachhauser Heerstraße. Dort ist das Angebot in das Behandlungsspektrum der Frauenklinik eingebunden.
Die Zertifizierung bestätigt, dass das Zentrum die vom Qualitätsverbund festgelegten Anforderungen erfüllt. Der Verbund verfolgt das Ziel, die regionale Versorgung von Patientinnen mit Beckenbodenschwäche zu sichern und weiterzuentwickeln.
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Krankenhaus St. Joseph-StiftKommentare
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