Bremens Gefährder werden überwiegend dem Islamismus zugerechnet
Die Innendeputation hat neue Gefahreneinschätzungen zu Islamismus sowie Links- und Rechtsextremismus in Bremen beraten.
Die Bremer Innendeputation hat sich mit aktuellen Gefahreneinschätzungen zu islamistischem, links- und rechtsextremistischem Extremismus befasst. Nach Angaben von Apollo News werden Personen, die von den Behörden als Gefährder eingestuft sind, überwiegend dem islamistischen Spektrum zugerechnet.
Die Meldung beschreibt die betroffenen Personen mehrheitlich als männlich, ledig und arbeitslos. Konkrete Zahlen zur Gesamtzahl der Gefährder oder zur Verteilung auf die einzelnen extremistischen Szenen wurden in den vorliegenden Angaben nicht genannt.
Bewertung durch Sicherheitsbehörden
Als Gefährder bezeichnen Sicherheitsbehörden Personen, bei denen sie die Möglichkeit schwerer politisch motivierter Straftaten sehen. Die Einordnung ist eine Gefahrenprognose und bedeutet nicht, dass eine Person bereits wegen einer Straftat verurteilt wurde.
Die Beratung in der Innendeputation bezog sich laut Meldung ausdrücklich auf Einschätzungen zu Islamisten sowie zu Links- und Rechtsextremisten. Demnach stellen Islamisten den größten Anteil unter den in Bremen erfassten Gefährdern. Weitere Angaben zu möglichen einzelnen Fällen, zu laufenden Ermittlungen oder zu Maßnahmen der Behörden enthält die vorliegende Meldung nicht.
Keine Detailzahlen genannt
Auch zur zeitlichen Entwicklung der Einstufungen liegen aus der Meldung keine belastbaren Angaben vor. Offen bleibt damit, ob sich Zahl und Zusammensetzung der als Gefährder geführten Personen gegenüber früheren Erhebungen verändert haben.
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