Bremen wirbt in Berlin für Raumfahrt, Häfen und Verteidigungsindustrie
Beim Sommerfest der Bremer Landesvertretung in Berlin stand neben der Bundesratspräsidentschaft auch die neue 5-Euro-Münze zur Ariane 6 im Fokus.
Rund 600 Gäste haben am Mittwochabend beim Sommerfest der Bremer Landesvertretung in Berlin über die Stärken des Landes und sicherheitspolitische Fragen diskutiert. Bundesratspräsident und Bürgermeister Andreas Bovenschulte eröffnete die Veranstaltung gemeinsam mit Staatsrätin Nancy Böhning und dem Verein Weserbrücke.
Den Auftakt bildete eine Gesprächsrunde zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Neben Bovenschulte nahmen der Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Jan Stöß, der Bremer Bundestagsabgeordnete Thomas Röwekamp, Sabine von der Recke von OHB System und Klaus Michel von Airbus Defence and Space teil.
Industrie im Fokus
Thema war, wie Deutschland und Europa ihre Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit angesichts der internationalen Lage ausbauen können. Die Runde befasste sich auch mit Beiträgen aus Bremen und Bremerhaven. Genannt wurden Kompetenzen in Luft- und Raumfahrt, der maritimen Wirtschaft sowie die Rolle der Häfen. Nach Angaben des Senats stellten sich beim anschließenden Fest Unternehmen, Hochschulen und weitere Einrichtungen aus beiden Städten vor.
Zu den Beteiligten zählten unter anderem die Universität und Hochschule Bremen, OHB, Airbus, ArianeGroup, BLG Logistics, Mercedes-Benz, swb und Radio Bremen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto der Bremer Bundesratspräsidentschaft „Viele Stärken – ein Land“ und war auch eine Einstimmung auf die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober in Bremen.
Münze für Ariane 6
Ein Programmpunkt war die Vorstellung der neuen 5-Euro-Sammlermünze „Ariane 6“. Bovenschulte präsentierte sie mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Dennis Rohde, vor einem Raketenmodell im Garten der Landesvertretung. Die Münze eröffnet die Serie „Erforschung des Weltraums“. Wesentliche Teile der europäischen Trägerrakete, darunter ihre Oberstufe, werden am Standort Bremen entwickelt und gefertigt.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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